ARCHITEKTEN

Hans Scharoun
Lebensdaten
20.9.1893 in Bremen geboren
1912-14 Architekturstudium an TH Berlin-Charlottenburg
1915-19 stellvertretender Leiter eines Bauberatungsamtes für den Wiederaufbau Ostpreußens, danach freischaffender Architekt in Insterburg; aktiv für den "Arbeitsrat für Kunst"
1919-22 im Baubüro von P. Kruchen tätig
1925-32 Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau; seit 1926 Architekturbüro in Berlin; gehörte der Architekturvereinigung "Der Ring" an; ab 1932 freischaffend
1946 Stadtrat für Bau- und Wohnungswesen von Groß-Berlin
1946-58 ordentlicher Professor an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Berlin (West)
1947-50 Leiter des Instituts für Bauwesen der Akademie der Wissenschaften
1955-68 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin (West); deren Präsident bis 1968, danach Ehrenpräsident
25.11.1972 in Berlin gestorben
Hauptwerke
1921-27 verschiedene Wettbewerbsbeiträge
1927 Einfamilienhaus auf der Werkbundausstellung "Weissenhofsiedlung" Stuttgart
1928-31 Wohnsiedlungen in Berlin-Charlottenburg, -Wilmersdorf u. -Siemensstadt
1929 Wohnheim auf der Werkbundausstellung "Wohnung und Werkraum" in Breslau
1933-43 Einfamilienhäuser
1946 Konzeptionen für die Neugestaltung Berlins in der Ausstellung "Berlin plant" im Berliner Schloß
1954-59 Wohnhochhausgruppe "Romeo und Julia" mit W. Frank, Stuttgart-Zuffenhausen
1956-62 Geschwister-Scholl-Gymnasium Lünen / Westfalen
1960-63 Berliner Philharmonie (mit W. Weber)
1961 Schule in Marl
1961-63 Wohnhochhaus "Salute" Stuttgart (mit W. Frank)
1967ff. Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz (Berlin)
1970 Wohnhochhaus Berlin-Reinickendorf
1970-73 Theater in Wolfsburg
1971 BRD Botschaft in Brasilia (mit F. Schnabel)