ARCHITEKTEN

Bruno Taut
Lebensdaten
4.5.1880 geboren in Königsberg
1903 nach Besuch der Baugewerksschule Mitarbeiter bei Th. Fischer in Stuttgart
1908 tätig bei Bruno Möhring in Berlin
seit 1909 eigenes Büro (seit 1912 gemeinsam mit seinem Bruder Max Taut u. F. Hoffmann)
1916-17 Verfassung von "Die Stadtkrone" (Veröffentlichung 1919, Vision einer Stadt der friedlichen Arbeit mit Bauten der Kultur und Wissenschaft)
1917-18 Verfassung von "Alpiner Architektur" (Veröffentlichung 1919, Entwürfe für riesige Friedensmäler)
1918 nach der Novemberrevolution Mitglied der Novembergruppe und des Arbeitsrats für Kunst
1919 Veröffentlichung von "Aufruf zum farbigen Bauen"
1920 Herausgeber des "Frühlicht", Organisator der "Gläsernen Kette" und Mitbegründer des "Ring"; Veröffentlichung von "Die Auflösung der Städte" und "Der Weltbaumeister"
1921-24 Stadtbaurat von Magdeburg
1924 Chefarchitekt der Gehag (Gemeinnützige Heimstättenspar- und Baugesellschaft) in Berlin; Veröffentlichung von "Die Neue Wohnung, Die Frau als Schöpferin"
1927 Veröffentlichung von "Bauen. Der neue Wohnbau" u. "Ein Wohnhaus"
1929 Veröffentlichung von "Die neue Baukunst in Europa und Amerika"
1930-32 Professor für Städte- und Wohnungsbau an der TH Berlin
1932-33 Übersiedlung nach Moskau, anschließend von den Nazis als "Kulturbolschewist" verfolgt
1933 Emigration nach Japan, tätig als Gutachter und Architekturschriftsteller
1936 Berufung als Leiter des Architekturbüros des türkischen Unterrichtsministeriums in Ankara und Professor für Architektur an der Akademie der Künste in Istanbul
24.12.1938 gestorben in Ankara (Türkei)
Hauptwerke     /
1912 Gartenstadt "Reform" in Magdeburg
1913 Monument des Eisens (Pavillon auf der Baufachausstellung Leipzig)
1913-14 Gartenstadtsiedlung Berlin-Grünau "Am Falkenberg"
1914 Glashaus (Werkbundausstellung Köln)
1924-31 "Freie Scholle" in Berlin-Tegel
1925-27 Großsiedlung "Hufeisen" in Berlin-Britz (mit M. Wagner)
1926-31 Waldsiedlung in Berlin-Zehlendorf
1929-30 Wohnstadt Berlin-Prenzlauer Berg
1931-32 Entwürfe für Bauten in Moskau
1936-38 Sprach- und Geschichtsfakultät der Universität Ankara
1937-38 Atatürk-Lyzeum Ankara