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1. Digitale Poesie
erzielt ästhetischen Gewinn, insofern sie
nicht nur in, sondern vor allem mit ihren ganz
spezifischen Medien arbeitet - oder auch gegen
sie.
2. Mit digitaler Poesie geschieht nichts radikal
Neues.
3. Digitale Poesie ist nicht Verbesserung,
Einlösung oder Übersetzung (post)moderner
Schreibweisen.
4. Der Ort digitaler Poesie im Netz der Literaturen
findet sich im Programm des literarischen
Experiments.
5. Digitale Poesie präsentiert und
exemplifiziert den Gebrauch von Sprachen bzw.
Zeichensystemen in der Symbolmaschine Computer und
in digitalen Netzwerken.
6. Digitale Poesie erweitert das Spektrum der
poetischen Gestaltung von Raum und Zeit
7. Digitale Poesie veräußerlicht und
veranschaulicht Technologie - auch Technologien des
Selbst.
8. Digitale Poesie könnte Anregungen für
das poetologische Gespräch liefern.
Beitrag
(Englische Fassung auf Konferenz p0es1s
- poetics of digital
text
)
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