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Adventure
Games bilden mittlerweile ein beliebtes
Untersuchungsobjekt im medienwissenschaftlichen
Diskurs. Es wird versucht, an ihnen die besonderen
Potenziale des interaktiven
Erzählens zu verdeutlichen. Dabei wird
in der Regel übersehen, dass es sich beim
interaktiven Erzählen um eine
triviale Aneinanderreihung von
Selektionsentscheidungen handelt, die lediglich
einen Wechsel von spielerischen und narrativen
Einheiten erzeugt. Durch die Verbindung von Spiel
und Erzählung sind die Potenziale eher
begrenzt und stehen weit hinter den
Möglichkeiten dieser beiden
Ausgangsgrößen zurück. Anhand der
Gestaltung von Zeitstrukturen werden diese Grenzen
veranschaulicht.
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