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Website-Review Game-Culture
  Anja Rau
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Navigation / Design / Funktionalität

Game Culture besteht aus rund einem Duzend statischer HTML-Seiten. Der für Games-Sites typische schwarze Seitenhintergrund ist sicher Geschmackssache - in Verbindung mit dem dunklen Rot des Titels, den kontrastarmen Grafiken rechts und links des Titels und den dunklen Button-Hintergründen in der Hauptnavigation machen die Seiten jedoch einen unübersichtlichen und unzugänglichen Eindruck. Ein heller Hintergrund, ggf. kleinere Schriften und ein dreispaltiges Layout würden die Site leichter und übersichtlicher machen. Vor allem wäre es mit einem derartigen, für Informations-Sites üblichen Design möglich, die Startseite in mehrere Bereiche zu unterteilen: eine Begrüßung mit Positionierung der Site, Neuheiten, Quick-Zugänge zu den Hauptbereichen etc.

Die Site-Struktur und Untergliederung der Inhalte ist überzeugend: Die Hauptnavigation bildet (fast( auf einen Blick die Bereiche "About Game Culture" - "Join GC Mail List" - "GC Features" - "Online Articles" - "Journal Articles" - "Game Books" - "Game Researchers" - "Conferences" - "Game News Sites" - "Game Industry" und "Archives" ab. Diese Bereiche entsprechen weitgehend den Informationsbedürfnissen von "academics, developers, gamers" - wünschenswert wären allenfalls noch Spiele-Rezensionen und Jobs. Vor allem fehlt eine Suchfunktion, welche die gesamte Site seitenübergreifend abdeckt.

Generell würde es den Nutzwert von Game Culture weit steigern, wenn die Beiträge strukturiert erfasst und dynamisch in die entsprechenden Seiten geladen würden. Dadurch wäre zu vermeiden, dass (wie es zur Zeit der Fall ist), die auf der Startseite unter "News" erfassten Artikel auf den Seiten "Online Articles" oder "Journal Articles" nicht zu finden sind, sondern nur chronologisch sortiert im Archiv landen. Sinnvoller wäe es, Beiträge direkt in die jeweiligen Kategorien einzuordnen und die jeweils drei oder fünf neuesten automatisch auf der Startseite anzuzeigen.

Schade ist, dass alle Links im aktuellen Fenster geöffnet werden. Wer einem Link nachgeht, verliert Game Culture unweigerlich aus den Augen. Besonders ärgerlich ist das, weil die Abstracts auf der Startseite neben dem Link zum jeweiligen Text auch weiterführende Links enthalten. Dieses assoziative Wegspringen von Themen passt nicht zu einem "Information Center", das wahrscheinlich zu einem Großteil von zielorientierten NutzerInnen aufgesucht wird.


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