www.dichtung-digital.com/2002/03-01-Bauer-Maier.htm


erfahrungen mit dem kollaborativen schreibtool nic-las und seinen ausweitungen
  joachim maier, rené bauer und http://www.nic-las.com/stalker
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mediatisiert --- und nun?


medien wie nic-las sind nicht endgültig planbar, sie sind selbst ein teil dieser kultur des "ewig" unfesten, un=haltbaren --- wie die oberflächen in tarkowskys stalker. einzelne user verschicken emails, die in die community eingehen, referenzierbar werden als teil des wissens das vom medium nach aussen gekehrt wird. ob man emails schreibt, musik aufnimmt oder filme schneidet --- differenziert oberflächenschaffende programme wie nic-las bieten sich direkt als virtueller raum an --- generieren anschluss als sichtbarkeits-, als möglichkeits(t)raum. an ihnen muss weitergeschrieben, weitergedacht werden, sie müssen ergänzt und umgebaut werden. ein spielen mit möglichkeiten ohne ende, mit jeder operation, die man in ein system einführt, verändert sich das system, werden dinge anders, wird erst wieder anderes denkbar, werden andere un-dinge schliesslich anschliessbar und automatisch angeschlossen. erst der anschluss einer suchmaschine an ein medium, ermöglicht es einer community andere dinge zu sehen. erhalten communities antworten auf meistens ungestellte fragen nach der eigenen virtualität: "was kann man noch finden in unseren daten? wer sieht überhaupt mit und zu? durch welche suchbegriffe sehen andere und wo in unserer community landen sie mit ihren search-requests?" und was dann? fragen, die man vielleicht nur in jenem moment beantworten kann, in dem man sich, sich ausweitend, an andere extensionen angeschlossen findet.




einige rhizomanfänge und enden:

http://www.nic-las.com/stalker/
http://www.nic-las.com/

einige communities:
http://www.nic-las.com/enzyklopaedie/
http://www.nic-las.com/matrix/
http://www.nic-las.com/p1ng/
http://www.nic-las.com/prisma/