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Der
Cyberspace ist der "technischen Avantgarde der
Mediennutzer" was den europamüden Auswanderern
einst Amerika und was den
bürgerkriegsmüden Amerikanern einst der
Wilde Westen war: Fluchtpunkt der Sehnsucht, Ort
verschiedenster Utopien. Aber dieses Eldorado ist
nicht mehr, was es kaum war: Die Anarchie weicht
der Ordnung der Portale, die viel beschworene
Interaktion führt nicht zur Befreiung des
Lesers/Zuschauers, die Utopie der Demokratie im
Cyberspace erweist sich als Rückzug des
Individuums aus der Öffentlichkeit. Florian
Rötzer, der sonst für "Telepolis" im
Cyberspace flaniert, weiss um die kursierenden
Mythen und hat aus seinen Beobachtungen ein Buch
gemacht.
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