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In
der Medienkunst zeigt sich eine neue, noch seltene
Grenzfigur: der Programmierer-Künstler. Er ist
der Meister der Relationen und Interaktionen, der
if-then-Befehle und der objektorientierten Effekte.
Die Programmiererin entwirft nicht Figuren, sondern
Aktionen, und weil ihr Medium die 'unsichtbare'
Schrift ist, Wörter und Zahlen, ist sie
Spezialistin für die datenarme Arbeit im
Internet. Die Schrift der Programmiererin kennt nur
einen Leser: den Computer. An ihn ist ihr Skript
adressiert. Er liest und befolgt den Befehl, und
was wir vom Text schliesslich zu sehen bekommen,
ist seine Interpretation.
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