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Über den ästhetischen Begriff des Spiels
als Link zwischen traditioneller Texthermeneutik,Hyperfiction und Computerspielen

von Manuela Kocher und Michael Böhler
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Dieser Beitrag befragt den Begriff Spiel nach seinem möglichen Potential als Schlüsselkonzept, die nachkantianische Ästhetik, Gadamers Hermeneutik und Isers Rezeptionstheorie als Analysemittel für die neuen künstlerischen Genre der Hyperfiction und der Computerspiele zu verbinden. Der Spielbegriff wird in seiner geschichtlichen Erscheinung als abstrakt-figuratives Konzept reflexiver Prozesse und als konkret performativ-kommunikativer Akt nachgezeichnet. Der Blick auf Hyperfiction und Computerspiel zeigt, dass diese Dichotomisierung mit den neuen Kunst- und Literaturformen brüchig geworden ist und sich eine erneute Verschiebung des Spielbegriffs vom Figurativen zum Performativen abzeichnet.

-Vom performativen zum figurativen Spielbegriff
-Vom figurativen zum performativen Spielbegriff
-Ludische Verstehensprozesse als Hin und Her – Gadamer
-Spiel als Instanz des Textes – Iser
-Isers »free-style-Programm«
-Myst III – Bücher, die Welten erschaffen
-Spiel- versus Erzählebenen
-Spiel der Textperspektiven
-Konkretisation des ästhetischen Objekts
-Leerstellenbesetzung als Sinnkonstruktion: das Schlussrätsel

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