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6.
Karneval der Links
Das
ausdauernde Augenmerk auf die misunderstandings in the
early but still influential hypertext
theory (Raine Koskimaa in: Eskelinen/Koskimaa 2001)
war notwendig, weil die aus den Missvertständnissen
resultierende Befreiungs-Rhetorik oft mit der Illusion
einhergeht, der Kampf sei gewonnen, wenn der Autor als
Person besiegt ist. Man sollte allerdings nicht
übersehen, dass die Absetzung des Autors als
Aussage-Instanz auch zum Verlust kritischer Positionsnahme
führen kann und dass die Vernetzung verschiedener
Äußerungen an sich noch kein Ausweis;
kritisch-reflektierten Denkens ist. Wie oben vermerkt
erfordert die Technologie des Hypertexts, komplexe
Gedankengänge auf leicht verständliche Einheiten
aufzuteilen und klare, verlinkbare Aussagen zu treffen. Dass
die Stichwortlogik des Hypertexts weniger zu dialektischem
Denken als zu kontrastierenden Behauptungen führt,
vermutet Myron C. Tuman nicht zuletzt anhand des
Hypertext-Essays E-Literacy von Nancy Kaplan (1995),
in dem seine ambivalente Position zur Zukunft der Literacy
(Tuman 1992b) innerhalb eines
Progressiv-Konservativ-Paradigmas abgehandelt wird.
hypertextual linking may actually encourage the
simplistic, oppositional thinking of TV-talk shows,
vermutet Tuman (1995) und betont weiter, dass das kritische
Denken selbst unhintergehbar in Oppositionsmodellen
verfangen ist und dass man diesem Problem nicht
notwendigerweise mit einer neuen Technologie entkommt.
Die
durch den Hypertext vermittelte Kulturtechnik des
oberflächlichen, ungeduldigen Lesens Florian
Rötzer spricht diesbezüglich gar vom Verlust der
Denkkultur (1998, 19) , riskiert, so lässt sich
argumentieren, vielmehr den Verlust der hermeneutic
tradition of interpretation (Tuman 1992b, 62)
zugunsten einer eiligen Informationsgewinnung, die selbst
wiederum oft willkürlich, zufällig und unkritisch
zwischen den Angeboten auswählt. Es ist Augenwischerei,
wenn man sich frei von autoritärer Manipulation
fühlt, weil man zwischen Texten verschiedener Autoren
hin und her switchen kann. Dieses Switchen, das sei
außerdem angemerkt, ist vor dem Hintergrund der Spass-
und Erlebnisgesellschaft auch keine Haltung des Widerstandes
mehr, sondern passt recht gut zum Lob der Oberfläche
und des richtungslosen Aktionismus innerhalb einer Kultur,
die die anstrengende Lektüre und das kritische Urteil
selbst nicht mehr trainiert.
Der
Verlust einer fassbaren Autorinstanz bedeutet noch nicht
Demokratisierung der Kommunikation, wie man weiß, wenn
man die diskurstheoretische Macht oder Manipulation nicht
allein in personalisierter Form denkt. Gerade das
Bewusstsein um die Macht und Autopoiese der Strukturen
verdeutlicht die Notwendigkeit kritischer, personalisierter
Stellungnahmen gegen diese Strukturen. Das Problem, dass
Stellungnahmen immer auch innerhalb von Strukturen erfolgen
und mehr oder weniger weder deren Bedingungen noch der oben
angesprochenen Oppositionslogik entkommen, löst man
nicht durch eine Technologie der
Entautorisierung und multiplen Relationen,
sondern durch eine entsprechende Sensibilisierung für
die Relativität aller Aussagen. Dass Ironie und
Skeptizismus eine zwangsläufige Folge der
Hypertext-Technologie sind, wie Aronowitz suggeriert, ist
keineswegs sicher. Das Modell der unendlichen Verlinkung
kann auch zu einer beherzten Beliebigkeit führen. When the only tool you have is
a hammer, so zitiert Tuman aus Burnhams The Rise of
the Computer State (1983), everything begins to
look like a nail. (Tuman 1992b, 69)
Die griffige Metapher ist Anlass für einen Link zu einem
anderen Zitat, das das gleiche gegensätzlich
veranschaulicht: In anderen Worten, so Marc
Poster über den Einfluss des Internet auf seine
Benutzer, ist das Internet weniger eine Sache als ein
gesellschaftlicher Raum, weshalb seine Eigenschaften eher
denen Deutschlands als denen eines Hammers ähneln.
Deutschland macht die dort lebenden Menschen zu Deutschen
(zumindest die meisten); ein Hammer macht jedoch Menschen
nicht zu Hämmern [
], sondern treibt
Metallstifte in Holz. (1997, 161)
Wenn
also unsere Heimat Internet uns v.a. auf die Kulturtechnik
des Hämmerns einschwört, ist das noch keine
Garantie für den Siegeszug der Ironie. Das Modell der
unendlichen Verlinkung kann Komplexität und
Relativität von Wahrnehmung und Positionsnahme vor
Augen führen, durch die Rhetorik der kleinen Einheiten
kann es aber auch das Denken versimplifizieren im Sinne
jenes gesunden Menschenverstandes, in dem
Richard Rorty gerade das Gegenteil von Ironie ausmacht:
Denn er ist die Parole derer, die alles Wichtige
unbefangen in Begriffen des abschließenden Vokabulars
beschreiben, das sie und ihre Umgebung gewohnt sind.
(1992, 128) Das philosophisch-moralische Modell des
liberalen Ironikers, wie es Rorty im
Anschluß an seine Erkenntniskritik entwickelt, einer
Ironikerin, die vom Bewusstsein der Kontingenz und
Hinfälligkeit ihrer abschließenden Vokabulare,
also ihres eigenen Selbst, getragen ist (128),
entwickelt sich, so ist zu fürchten, so wenig allein
aus einer Technologie, wie die Demontage der alten
Lehrerautorität schon die Befreiung des Denkens
bedeutet.
Links können durchaus ironisch sein sie
können aber auch ins dichotomische Denken
zurückführen, vor allem aber können sie statt
im Zeichen der Ironisierung im Zeichen der Karnevalisierung
stehen.
Die Praxis der Lektüre des Hypertextes konfrontiert den
Leser zunächst mit einem Taumel
der Möglichkeiten (Wirth 1997, 319), in dem er
nicht nur entscheiden muss, welchem Link er folgen will, sondern
auch, ob dies gleich geschehen soll oder erst nach der
Kenntnisnahme des vorliegenden Lauftextes. Der zur
Entscheidung, zur Aktivität gezwungene Leser hat dabei oft nur wenige
Anhaltspunkte für die vorzunehmende Navigation. Es gibt
zwar eine Routine der Vermutung so führt der Link
auf einer Person zumeist zu biographischen Angaben
und auch die in der Taskbar angezeigte
Zieladresse des Link mag von einiger Hilfe sein,
generell weiß man aber kaum, wohin ein Link führen wird.
Dieser Umstand der eher aggregativen als integrativen
Verknüpfung der Textsegmente bringt jenes Phänomen
hervor, das Uwe Wirth als abduktives Lesen
beschrieben hat: Der Leser von Hypertexten
übernimmt die Rolle eines abduzierenden
Detektivs, der die Spuren des Hypertextes liest, den Links
folgt und einen plausiblen Zusammenhang zwischen den
verschiedenen Textfragmenten herstellt. (1997,
329)
Dass
der Leser dabei schnell die Lust und den Glauben in die
Rationalität der Verlinkung verlieren kann, zeigen jene
Beispiele, die vom Würstchen in fünf Schritten zu
Plato führen: Man stellt sprunghafte
Kontiguitäts- und Assoziationsbeziehungen her und
gelangt so vom Würstchen zu
Schwein, von Schweinzu
Borste, vom Borste zu
Pinsel, von Pinsel zu
Manierismus, von Manierismus zu
Idee und von dort zu Plato.
(329) Ohne ein limitierendes Relevanzkriterium,
so Wirths Mahnung, führt die Freiheit, den
rhizomatischen Raum, d.h. den Raum der Mutmaßung,
auszuschreiten, in die »semantische
Orientierungslosigkeit«, mithin zu einer beliebigen
Ordnung der Dinge und zur universellen
Anschließbarkeit von allem mit jedem.
[
] Das Prinzip der universellen
Anschließbarkeit karnevalisiert alle pragmatischen
Relevanzsysteme. Es stellt willkürliche
Kohärenzbeziehungen her und verwischt die Grenze
zwischen relevanten und irrelevanten Aspekten.
(329)
Wirth
hält fest, dass das in der Verlinkung bewahrte
Ausmaß an Kohärenz bestimmt, inwiefern dem Leser
die Rolle als sinnsuchender Detektiv oder
als surfender Dandy abverlangt wird (335), und
optiert für eine Integration des assoziativen,
hypertextuellen Lesens in den Prozess des abduktiven
Hypothesenaufstellens: Als guter Leser-Detektiv wird
er [der Leser] seine abduktive Kompetenz als
geistigen Kompass im rhizomatischen Labyrinth des Diskurses
nutzen. Doch er muss auch seine abduktive Kompetenz, welche
immer schon auf vor-ausgelegte
Relevanzstrukturen und Kohärenzkriterien
zurückgreift, ironisch reflektieren können, ja sie
womöglich auf den Kopf stellen.(336)
Der ironische Blick auf die Relevanzstrukturen und
Kohärenzkriterien, mit denen man an den Text tritt,
führt uns einerseits wieder zu Rortys liberalen
Ironikern, andererseits zu Juri M. Lotmans Beschreibung des
Leküreprozesses als Kampf zwischen dem Eigenen und dem
Fremden Die Rezeption eines künstlerischen
Textes ist immer ein Kampf zwischen dem Zuhörer und dem
Autor (1986, 407) , anders gesagt, zwischen der
Appellstruktur des Textes und der
Interessenstruktur des Lesers. Die paradoxe Ethik
dieses Rezeptionsmodells eines gemäßigten
Konstruktivismus: Der Leser gewinnt, wenn er verliert, denn
nur wenn er die Wirklichkeitsmodellierung des Autors
zulässt, kann er sein eigenes Wirklichkeitsmodell
modifizieren und erweitern. Dieser Kampf ist freilich kein
Spezifikum des Hypertextes, erfährt dort aber einen
besonderen Ausgang. Wo der Tod des Autors gilt, fehlt dem
Leser der Gegner; und dies trifft in erster Linie für
jenen Tod zu, wie er in der Hypertexttheorie zumeist
verstanden wird: Der Tod des Autors als Ordnungsprinzip des
Textes.
Die
Karnevalisierung, die Wirth anspricht, resultiert zum einen
daraus, dass dieser Tod gar nicht vorliegt, zum anderen
daraus, dass er es doch tut. Im ersten Falle, auf den wir
gleich näher zu sprechen kommen, drückt sich die
Präsenz des Autors in der Linksetzung aus, für
deren Kohärenz oder Nichtkohärenz er dann auch
verantwortlich ist. Der zweite Fall liegt vor, wenn man
einem externen Link, der in der Verantwortung des Autors
liegt, folgt und dann auch auf der neuen Website einen
externen Link, der in der Verantwortung eines anderen Autors
liegt, anwählt. Bringen wir Wirths aus Umberto Ecos
Roman Das Foucaultsche Pendel geborgtes Beispiel der
Plato-Wurst-Beziehung ins Internet, ist klar, dass das
Kohärenzkriterium von Link zu Link durchaus besteht
der Link von Würstchen zu Schwein liegt so nahe
wie der von Idee zu Plato und dass sich nur in der
Abfolge dieser Links der karnevaleske Aspekt einstellt. Die
Karnevalsierung ist in diesem Fall ein Phänomen
externer Vernetzung, die den Leser einen Text
zusammenstellen lässt, der verschiedene Autoren bzw.
Autor-Instanzen hat. Hier muss sich der Leser als
abduzierender Detektiv auf die
Kohärenzkriterien immer wieder neuer Autoren einlassen,
ohne wirklich Zeit zu haben, deren Psychologie zu erkunden
und dem Vorgefundenen die eigene Wirklichkeitsmodellierung
entgegenzusetzen. Je mehr er mit dem Hammer um sich
schlägt, desto aussichtsloser ist der Kampf, den er
weder gewinnen noch verlieren kann.
Fall
eins die Verantwortlichkeit des Autors für die
Linksetzung liegt freilich auch in gedruckten bzw.
linearen Texten vor, wo es gilt, die Anschließbarkeit
von Satz zu Satz, von Absatz zu Absatz zu garantieren. Im
geschlossenen Hypertext eines Autors oder einer
Autorengruppe wächst das Problem dieser Aufgabe
allerdings mit den Möglichkeiten der Verlinkung; dies
führt tendenziell dazu, dass der Autor verantwortlich
für die Linksetzung ist und doch keine Verantwortung
für die Linkstruktur übernehmen kann. Da die
Möglichkeiten der Verlinkung exponentiell zunehmen,
kann bei entsprechender Komplexität nicht mehr davon
ausgegangen werden, dass der Autor alle
Navigationsmöglichkeiten des Textes auf
Relevanzstrukturen und Kohärenzkriterien geprüft
hat. Er kann immer nur den Link selbst prüfen, nicht
aber, wie er sich in der Vor- und Nachgeschichte seiner
Aktivierung ausnimmt, denn diese Geschichte besteht aus all
den Kombinationsmöglichkeiten, die sich bisher ergeben
haben bzw. noch ergeben werden. Da der Kontext das
Verständnis der vorliegenden Zeichen bestimmt, ist der
Autor nicht in der Lage, die vom Leser zu erwartende
Bedeutungszuschreibung sicher zu kalkulieren und sein
Wirklichkeitsmodell gegen das des Lesers aufzubauen. Der
Autor, so das abzuleitende Paradox, kennt seinen Text nicht
der Leser kämpft mit sich allein.
Wenn das Bezugsnetz des Hypertextes in seinen exponentiell
wachsenden Realisierungsmöglichkeiten die Kenntnis des
Autors übersteigt, so ist es andererseits auch nicht
ein Produkt des Lesers. Dessen attentionale
Zuwendung zum Text (Iser 1994, 164) wird bei der
klassischen Lektüre zwar durch den Autor zu
beeinflussen versucht, erfolgt letztlich aber doch
abhängig von der individuellen Wahrnehmungs- und
Denkdisposition, die somit ein subjektives Netz des Textes
bzw. Kommunikats erstellt. Im Hypertext ist die
attentionale Zuwendung durch Links markiert und
somit unvermeidlich. Die Möglichkeiten der Verzweigung
innerhalb des Netzes sind durch den Autor nicht nur
angelegt, sondern festgeschrieben; ohne jedoch im einzelnen
durchgespielt worden zu sein. Paradox Nummer zwei: Der Autor
kennt zwar das angelegte Netz nicht, regiert es aber
gleichwohl.
Angesichts dieser produktionsästhetischen
Unzuverlässigkeit stellt sich freilich die Frage,
inwiefern das rezeptionsästhetische
Entscheidungsdilemma im Taumel
der Möglichkeiten (Wirth) nur ein eingebildetes
ist, dem auf der anderen Seite gar kein Abruf einer
Entscheidung voranging. Wie dem auch sei, es bleibt die
Tatsache, dass jeder Link, wie
Suter es formuliert (Suter 2000, 144), den Leser
zunächst vor die Option
von Ausstieg oder Aufschub stellt und somit
zur Entscheidung zwingt, den laufenden Text sofort zu
verlassen oder zunächst an sein Ende zu lesen. Wenn
Landow von rhetoric of departure und
rhetoric of arrival spricht (1997,
12), so wäre das Duo um die Rhetorik des Aufschubs
zu ergänzen, denn es
ist mit Markus
Krajewski (1997, 67) wohl davon auszugehen, dass die meisten
Leser im Modell einer ignorierenden Lektüre die
angebotenen Links zunächst übergehen und sich
diesen erst nach der Kenntnisnahme des vorliegenden Textes
zuwenden.
Was
auch immer man tut, das Mögliche
bleibt hinter dem Realisierten erkennbar mit einer
zentrifugalen Kraft, selbst oder gerade wenn es
ausgeschlagen wurde: Once
the choice is made, the reader may regret her decision and
be haunted with the »could have been« (Ryan
2000b). Die nichtgewählte Option ist gewiss ein
Stachel, der zu jeder Lektüre eines Hypertextes
gehört. Wie schmerzhaft aber ist der Stich
tatsächlich, wenn die andere Entscheidung durch die
über den Browser getätigte oder im Text angelegte
Rückkehr jederzeit nachgeholt werden kann? In diesem
Falle geht kein Text verloren, es variiert nur die
Reihenfolge der Textsegmente, deren spezifische Bedeutung
aber bezweifelt werden muss.
Diskutiert
man die Frage im Hinblick auf den offenen Hypertext im
Internet Fall zwei in der oben gemachten
Unterscheidung , existiert die Möglichkeit des
Auslesens durch Rückkehr freilich nicht, da die Links
potentiell zu allen Sites des Netzes führen. Diskutiert
man die Frage im Hinblick auf den geschlossenen Hypertext
ohne externe Links, stellt sich die Sache noch einmal anders
dar. Denn dann bedeutet Aufschieben zumeist nicht Aufheben,
sondern tatsächlich nur Aufschub, bis man innerhalb des
Textgeflechts auf den ausgeschlagenen Node
zurückgeführt wird. Diese entscheidende
Differenzierung zwischen offenem und geschlossenem Hypertext
wird in der Diskussion von Hypertexten nicht immer
vorgenommen, was dann leicht dazu führt, dass richtige
Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Lektüre des
einen ohne weitere Prüfung auf die Lektüre des
anderen Modells angewandt werden. Die Lektüre des
geschlossenen Hypertextes bedeutet weder Ausstieg aus dem
vorliegenden Textzusammenhang noch Begegnung mit einer
unbestimmten Autorschaft; ihr wesentlicher Aspekt ist nicht
die Entscheidung für oder gegen einen Link, sondern die
Frage, ob die Kombination der Nodes schließlich einen
Unterschied für die dem Gesamttext letztlich
zugeschriebene Bedeutung erzeugt. Wir kommen darauf
zurück in Abschnitt 10. Zunächst ist einer anderen
Differenzierung zu folgen, und zwar der zwischen einer
Database zu Sachthemen und einem literarischen Hypertext.
Bei letzterem geht es nicht um Informationsgewinn und
Informationsdemokratie, sondern um das Erzählen einer
Geschichte im multilinearen Stil. Hier stellt sich die Frage
also unter dem Vorzeichen der Ästhetik.
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