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Anhand
von zwei Beispielen sollen Formen des
Liebesdiskurses im Internet untersucht werden: die
interaktive Bildgeschichte Caroline online
involviert den Leser in eine klassische
Emanzipationsgeschichte, die auch überraschend
konventionell erzählt wird. Den
eingeschränkten Möglichkeiten des Lesers,
in die Handlung einzugreifen, entspricht das am
traditionellen Autorkonzept orientierte
Sinnangebot. Das zweite Beispiel, eine Hochzeit
zweier Avatare im Massive Multiuser Online
Roleplaying Game Everquest, zeigt fragile und
ironische Entwürfe von Liebesgeschichten und
-identitäten selbst dort, wo sie eigentlich
nicht vorgesehen sind, und damit die
Intensität eines Bedürfnisses, alten
Wünschen in neuen Welten
Formulierungsräume zu schaffen.
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