Im
Gegensatz zu der digitalen Literatur, deren
Medialität intensiv erforscht wird, stellt die
digitalisierte Literatur ein umstrittenes
Problemfeld in der Literaturwissenschaft dar, indem
sie sogar die begeistertesten Anhänger der
digitalen Literatur polarisiert. Dieser Dissens
über die digitalisierte Literatur dient in der
vorliegenden Arbeit als Ausgangspunkt, um drei
digitalisierte Werther-Ausgaben hinsichtlich ihres
Inhalts, ihrer Gestalt, ihrer
Interfiktionalität, ihrer Funktionen und ihrer
Handhabung zu untersuchen. Ziel der Analyse ist es
festzustellen, ob und inwiefern die Digitalmedien
die Gestalt und demzufolge die Rezeption des Romans
verändern, beziehungsweise wie diese Ausgaben
zur Zukunft(slosigkeit) der Bücher beitragen.
1. Einleitung
2. Digitalmedien: Multimedialität und
Nichtlinearität
3. Digitale Literatur
3.1. Geschichte der digitalen Literatur
3.2. Begriffe, Abgrenzungen, Typologien
3.3. Theorien
4. Die Leiden des jungen Werther im Buch und
in den Digitalmedien
4.1. Der Werther im Buch
4.2. Der Werther per E-Mail
4.3. Der Werther im Internet
4.4. Der Werther auf CD-ROM
5. Konklusion
6. Bibliographie
Abbildungen