Durch
dialogisch und multimedial
gestaltete Kommunikations(platt)formen können
sowohl ästhetische als auch
emanzipatorische Zielsetzungen gemeinsamen
Schaffens gesichert werden. Im glokal vernetzten
Computer finden die DurchnittsbenutzerInnen eine
multimodale Kommunikationsmaschine, die wichtiges
Potenzial zur Erneuerung des zwischenmenschlichen
Austauschs und Erweiterung von sowohl intra- als
auch interpersonaler Kreativität aufweist.
Kollektive und hybride Arbeitsformen bedingen
wesentlich neue Strategien im Paradigma
"face-[to-machine-[...]]to-face".
Neben dem Computernetzwerk bietet der (biotisch,
lokal, kulturell) vernetzte Körper einen
komplementären Spielraum für die
Erlangung vielfältiger Medienkompetenz.
Beispielhafte Projekte aus einer etablierten
netzliterarischen Praxis sollen auf spezifische
Modi der interpersonalen Kreativität am
vernetzten Computer untersucht werden. Sie dienen
als kontrastreiche Folie für Berichte aus
primär LAN-basierten Workshops, wo der
literarische Multimediatext relativ einheitlichere
lokale, temporale und soziale/kulturelle Parameter
aufweist. Schließlich sollen wichtige
Abstufungen und richtungsweisende Synergien
zwischen der direkten,
maschinenbegleiteten (raum-körperlich
konkreten) und der indirekten,
maschinenvermittelten
(raum-körperlich virtuellen)
Kreativität ausgelotet werden.
1.
Zwischen Ethik und Ästhetik vernetzter
Kommunikation (Intro)
2.
Internet-Projekte
(global)
3.
Spinnen am Computer
(lokal)
4.
Lass uns gemeinsam stricken!
(glokal)
5. Im Anschluss ans Körpernetzwerk
(Fazit)
6.
Mediographie