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www.dichtung-digital.de/Forschung
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Digital Poetics.
The Making of E-Poetries
[Englisch]
Was Schreiben
bedeutet, ändert sich durch das benutzte
Aufschreibesystem. Selbst die Webadresse
beeinflusst unsere Rezeptionsweise. (Was denkt man,
wenn man als URL tippt:
/theories/hypertext.html versus
/theories/tomfoolery/hypertext.html?) Um die Poesie
der Zukunft zu erkennen, muss man lernen, durch
neue Brillen zu sehen. Der Auszug von Loss
Pequeño Glazier's Buch gibt eine Vorstellung
davon, was alles in Betracht zu ziehen ist.
http://www.dichtung-digital.com/2002/01-02-Glazier.htm
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Pekka Himanens
"Die Hacker-Ethik und der Geist des
Informations-Zeitalters" [Deutsch]
Hacker-Ismus
ist eine spezifische Einstellung zur Information
und zur Arbeit. Über jenes hat man seine
Vorstellungen, obwohl dabei auch schon mal die
Hacker mit den Crackern verwechselt werden.
Über dieses weiß man nur, dass es
Hackern Spaß macht, die ganze Nacht zu
arbeiten. Pekka Himanen beschreibt dies nun
ausführlich als arbeitsethische Alternative
des Informations-Zeitalters: Arbeit nicht als
Pflicht, sondern als Akt der Selbstverwirklichung.
Dass er Max Weber, aber nicht Karl Marx zitiert,
mag schon anzeigen, wieviel Chancen dieses gar
nicht so neue Konzept in der Praxis hat.
http://www.dichtung-digital.com/2001/09/25-Simanowski
Kommentar
von Oliver K.
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Sabrina Ortmanns
"Netz Literatur Projekt"
[Deutsch]
Eine
Magisterarbeit zur Entwicklung einer neuen
Literaturform von 1960 bis heute. Ortmann hat
sich viel vorgenommen und operiert mit einer Menge
an Begriffen: Netzliteratur, Hyperfiction,
Computerliteratur. Erstere besteht aus
Kollaborativen Schreibprojekten, E-Mail-Literatur,
Literarischen Newsgroups und MUDs, letztere aus
Hyperfiction, multimedialer und computergenerierter
Literatur. Beat Suter zeigt, wie sich die Autorin
in ihrem Begriffsnetz verstrickt.
http://www.dichtung-digital.de/2001/09/05-Suter
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Die Adresse des
Mediums [Deutsch]
Mit den neuen
Medien ändert sich auch die Psychologie der
Adressierung: Adressen sind unabhängig von Ort
und Medium (Email ins Handy, Voicemail als
Audiodatei per Mail), es hat Platz für nur
einen Meier.de und dahinter kann durchaus ein
Schulze stecken, der sich aber als Meier ausgibt,
die Aura liegt im URL, die Lüge auch. Das
Schönste aber: Das Kuvert ist oft zugleich die
Postkutsche. Wie sich Medien verorten lassen, wie
sie uns ansprechen und welche Tücken darin
liegen - der Tagungsband eines
kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg gibt
erste Auskünfte
http://www.dichtung-digital.de/2001/05/25-Simanowski
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Mutmaßungen
über die Zukunft der Literatur
[Deutsch]
Wider den
digitalen Antichrist. Unter diesem impliziten
Slogan zeigt Siegfried Lenz im Titelbeitrag seines
Essaybandes, wie sehr er gedruckte Literatur
schätzt und wie wenig er von digitaler
weiß. Er tappt in alle Fallen, die andere mit
ebenso uninformierten Beiträgen auslegen. Dass
er auch ins Schwarze trifft, überrascht nicht,
denn mancher Einwand gegen das Erzählen
mittels digitaler Rhetorik liegt einfach auf der
Hand.
http://www.dichtung-digital.de/2001/05/12-Simanowski
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Pragmatische
Medienphilsophie. Grundlegung einer neuen Disziplin
im Zeitalter des Internet [Deutsch]
Längst
überfällig ist eine systematisch
ausbuchstabierte Medienphilosophie. Mike Sansbothe
geht diese Aufgabe in seiner Habilitation nicht
theoretizistisch', sondern neopragmatisch an:
Der Glaubensstreit zwischen Medienrealisten und
Medienkonstruktivisten wird auf soziopolitische
Handlungshorizonte zurückbezogen und mit der
Frage konfrontiert, welche Medienepistemologie
für demokratische Gesellschaftsformen
angemessen ist. Das Abstract macht gespannt
auf das Buch.
http://www.dichtung-digital.de/2001/04/22-Sandbothe
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