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www.dichtung-digital.de/Forschung
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Eisenbahn, Ozean
und Buch. Harold A. Innis' "Kreuzwege der
Kommunikation"
[Deutsch]
Mit Büchern zur Geschichte der Kanadischen
Pazifik Eisenbahn, dem kanadischen Pelzhandel und
der Kabeljaufischerei fing alles an. Seitdem gab es
eine Medienkritik der besonderen Art. Nicht das
Gejammer der Aufklärer, dass die
Leserevolution eher zur Erfindung des
Räuberromans als zur Lektüre moralischer
Schriften geführt hatte, auch nicht die
Unkenrufe der Kinokritiker über die
Schädigung des gesunden Volksempfindens. Diese
Medienkritk war anders in doppelter Weise: Sie
schloss die Transportmedien in die
Kommunikationstechnologie ein und analysierte diese
ohne moralphilosophischen Gestus. Der die
Bücher schrieb, heißt Harold A. Innis,
lebte von 1894-1952, war Professor an der
Universität Toronto und Lehrer von Marshall
McLuhan.
http://www.dichtung-digital.com/2002/05-29-Simanowski.htm
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sexy ist kurz,
bunt und schnell. Florian Rötzers "Digitale
Weltentwürfe"
[Deutsch]
Der Cyberspace ist der "technischen Avantgarde der
Mediennutzer" was den europamüden Auswanderern
einst Amerika und was den
bürgerkriegsmüden Amerikanern einst der
Wilde Westen war: Fluchtpunkt der Sehnsucht, Ort
verschiedenster Utopien. Aber dieses Eldorado ist
nicht mehr, was es kaum war: Die Anarchie weicht
der Ordnung der Portale, die viel beschworene
Interaktion führt nicht zur Befreiung des
Lesers/Zuschauers, die Utopie der Demokratie im
Cyberspace erweist sich als Rückzug des
Individuums aus der Öffentlichkeit...
http://www.dichtung-digital.com/2002/05-08-Simanowski.htm
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Die Visionen
über das 21. Jahrhundert in Nicholas
Negropontes "Total Digital"
[Deutsch]
In der Welt der
Atome gibt es Bücher, CDs, Videokassetten,
Zeitungen - Dinge, die man anfassen kann, die ein
Gewicht haben, manchmal zurückgebracht und
fast immer bezahlt werden müssen. In der Welt
der Bits sind die Produkte körperlos,
manipulierbar, transformierbar, intelligent und auf
den konkreten Kunden zugeschnitten. Wie die Zukunft
aussehen wird, erklärt der Prophet der
'digitalen Revolution' Niklas Negropontes.
http://www.dichtung-digital.com/2002/05-07-Simanowski.htm
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Lev Manovichs
"Sprache neuer Medien" [Deutsch]
Die Sprache der
neuen Medien lesen und schreiben? oder Fragmente
einer 'Language of NO MEDIA' - Heiko Idensen
rezensiert das Werk von Lev Manovich, das im
Klappentetxt als "die erste systematische und
rigorose Theorie der Neuen Medien»"
angekündigt wurde und von verschiedenen
Rezensenten bereits euphorisch aufgenommen wurde.
Er fragt sich, warum es sich lohnt, Lev Manovichs
Buch in der gedruckten Buchversion oder
überhaupt zu lesen. Er fragt sich auch, ob die
Textsammlung von Manovich tatsächlich ein Buch
über die "Sprache neuer Medien" sei?
http://www.dichtung-digital.com/2002/03-22-Idensen.htm
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Schmidt-Bergmann/Liesegang
(Hgg.): "Liter@tur. Computer-Literatur-Internet"
[Deutsch]
Digitales
Drachentöten. Rezension zur "ästhetischen
Dimension einer digitalen Literatur". Christian
Bachmann rezensiert "Liter@tur. Computer -
Literatur - Internet". Der hohe Anspruch,
Computertechnik, die unendlichen Weiten des Netzes
sowie den Begriff Literatur auf Konsistenz und
Potenzial einer Symbiose hin zu beleuchten, kommt
einem digitalen Drachentöten gleich: Das Ziel
ist hehr und stellt nichts Geringeres in den
Vordergrund als "die ästhetische Dimension
einer digitalen Literatur".
http://www.dichtung-digital.com/2002/03-22-Bachmann.htm
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Stephan
Porombkas "Hypertext. Zur Kritik eines digitalen
Mythos" [Deutsch]
Zur "Kritik
eines digitalen Mythos" ... oder: von den
Schwierigkeiten einer Hyper/Text/Kritik im
Flachland 2-dimensionaler Texte. Heiko Idensen
entzaubert in seiner Rezension des Buches
"Hypertext" von Stephan Porombka die darin
versuchte Entzauberung digitaler Hyper-Mythen. Er
kritisiert, wie Porombka die Hyperfictions der 80er
Jahre methodisch auf totalitäre Science
Fiction-Welten der 50er Jahre zurückführt
und Textadventures als einzige mediale Form einer
gelungenen Übertragung zwischen Text und Leser
gelten läßt und wie Poropmbka jeden
Versuch der Veräußerlichung von
Denkformen in Software-Strukturen als kulturelle
Verdrängungsleistung geisselt.
http://www.dichtung-digital.com/2002/03-20-Idensen.htm
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