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Roberto Simanowskis "Interfictions: Vom Schreiben im Netz" [Deutsch]
Elisabeth Bauer bespricht Roberto Simanowskis Buch und sieht darin ein Kompendium zum gegenwärtigen Stand der digitalen Literatur und ihrer Forschung, das aus der prägnanten Beschreibung und Diskussion ausgewählter Projekte neue Impulse für die Forschung destilliert.
http://www.dichtung-digital.org/2004/1-Bauer.htm

Roberto Simanowskis "Interfictions: Vom Schreiben im Netz" [Deutsch]
Julian Kuecklich hat sich Roberto Simanowskis Buch angesehen und lobt den Mut zur Lücke, der eine genaue Untersuchung der Genres "Mitschreibprojekte", "Hyperfiction" und "Multimedia" ermöglicht und unerfahrenen Leser einen sanften Einstieg in die verschiedenen Varianten der elektronischen Literatur ermöglicht.
http://www.dichtung-digital.org/2004/1-Kluecklich.htm

Loss Pequeño Glazier's "Digital Poetics. The Making of E-Poetries" [Englisch]
Strehovecs Besprechung beginnt mit einer Beschwerde: "The stagnation and repetition of already past contents and forms within contemporary poetry accompanies the absence of inventive literary criticism and theory, which in encountering contemporary poetry does not seem to know how to develop new concepts and paradigms" Glazier - Dichter und Akademiker - scheint eine Ausnahme zu sein mit seiner Diskussion von Hypertext, visuelleen / kinetischen Texte und e-poetry in programmierbaren Medien. Sein Buch, so Strehovec, ist eine nutzvolle Lektüre nicht allein für Autoren des elektronischen Mediums, sondern für alle zeitgenössischen Dichter, wenngleich anspruchsvollere Leser Konsistenz und eine klare (literarische) Theorie der e-poetry vermissen mögen.
http://www.dichtung-digital.org/2003/1-strehovec.htm

"Formen interaktiver Medienkunst", hg. v. Peter Gendolla u.a. [Deutsch]
Ein Sammelband von längerer Haltbarkeit, dessen Fokus auf Interaktivität - statt auf Intermedialität oder Hybridkultur - allerdings etwas voreilig das soziologische Erklärungsmuster der Medienanalysen in den Vordergund schiebt. Georg Christoph Tholen hat ihn genau gelesen und bleibt den Beiträgen keinen kritischen Kommentar schuldig.
http://www.dichtung-digital.com/2002/07-29-Tholen.htm

Metonymical Mov(i)es. Lev Manovich's "The Language of New Media" [Englisch]
Glaubt man Lev Manovich, haben wir in den neuen Medien vor allem mit visueller Kultur zu tun, die kinematographisch dominiert ist Und tatsächlich sind Hollywoods und Silicon Valleys Sprachen der neuen Medien massiv kinematograohisch. Und totzdem: Inke Arns erkannte die Welt nicht wieder, die Manovich beschreibt. Ihr fehlten all die anderen Aspekte der neuen MEdien wie: Netzkunst, Medienkunst und die Praktiken der Netzkultur wie Chatting oder SMS.
http://www.dichtung-digital.com/2002/07-27-Arns.htm

The Messager is the Message. McLuhans "Magische Kanäle" [Deutsch]
Man sah in ihm einen populistischen Schwätzer und einen Propheten der neuen Medienwissenschaft, man warf ihm die Irrationalität seiner Argumentation vor oder lobte die Originalität seines Denkens, man bemängelte die unklare Begrifflichkeit und man zitierte ihn so oft es ging. Kurz: Heute kommt keine Medientheorie an Marshall McLuhan vorbei. Und alle beginnen sie mit dem Satz der Sätze: The Medium is the Message. Roberto Simanowski hat sich das Buch wieder angesehen.
http://www.dichtung-digital.com/2002/06-07-Simanowski.htm