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Fabrikverkauf
nimmt die Affirmation von "community" und
"e-commerce" subversiv zum Anlaß einer vom
Nutzer selbst zu gestaltenden Kunstperformance, der
[walking exhibition]. Es versteht sich von
selbst, daß die Teilnahmeberechtigung dazu
durch die online Order eines T-Shirts teuer erkauft
werden muß. Ein Trageobjekt, das Rusmann,
nach Hard- und Software, als [art wear]
bezeichnet. Komplexer ausgedrueckt: die
[walking exhibition] übersetzt die
virtuellen Strukturen des e-commerce zurück in
den Alltagsvollzug. Die Topographie eines
virtuellen Geschäftsganges wird sichtbar
gemacht und gleichzeitig der Kunstkauf aus seiner
rein kommerziellen Funktion befreit.
Jg. 1962 / lebt und
arbeitet in Stuttgart / als Frieder Rusmann auch
Kopf der Stuttgarter Künstlergruppe DAS
DEUTSCHE HANDWERK bis zu seinem Ende / seit 1996
[kollaborative] literarische und
künstlerische Netzprojekte z.T. mit Reinhard
Döhl und Martina Kieninger / Texte zur
Netzliteratur / www.fabik-ver-kauf.de
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