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Mein
Beitrag beschäftigt sich kritisch mit zwei
hartnäckigen Gerüchten: 1. mit digitaler
Dichtung geschehe etwas radikal Neues (wie etwa
Eduardo Kac auch meint), 2. das Elektronische sei
sozusagen das bessere Medium für die in der
Moderne entwickelten poetischen Schreibweisen bzw.
die eigentliche Einlösung ihrer Poetik (wie
seit Bolter geglaubt wird). Insofern ist die Frage
gestellt nicht nur nach der Spezifik, sondern auch
nach dem ästhetischen Gewinn einer um
hypermediale Formen erweiterten Dichtkunst.
Diskutiert wird dies anhand der 1998 erschienen
CD-Rom Elektronischer Lexikon-Roman,
die die Vorlage von Andreas Okopenko (1970)
hypermedial um- bzw. über-setzt.
Dr. phil. / geb.
1960 / Studium der Germanistik, Kunst und Visuelle
Kommunikation in Kassel / Kurator der
Literaturstiftung Brückner-Kühner in
Kassel / Leiter des Kasseler Komik-Kolloquiums und
des Medienpoesieprojekts p0es1s
/ seit 1986 Ausstellungsbeteiligungen und
Einzelausstellungen im In- und Ausland /
Veröffentlichungen u.a. zur Visuellen und
Experimentellen Poesie, zu Großstadtdichtung
und Medientheorie
zum
Beitrag
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