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Der
Vortrag stellt meine Website "Permutationen" vor,
die kombinatorische Textspiele der Antike,
Frühneuzeit und Moderne als Computerprogramme
nachbildet. Ich verstehe sie nicht als digitalen
Historismus, sondern als Plädoyer für
eine andere Poetik digitaler Netzliteratur; eine
Poetik, die sich nicht mehr mit Schlagwörtern
wie "Hypertext", "Multimedia" und "Cyberspace"
aufhält. Interessante Netzdichtung, so meine
These, spielt mit menschlicher und maschineller
Sprachverarbeitung. Sie nutzt den Computer nicht
nur als typographisches Interface und Netzwerke
nicht nur als Distributionskanal.
Jg. 1969 / Studium
der Allgemeinen und Vergleichenden
Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und
Deutschen Philologie in Berlin, Konstanz und
Amherst/Massachusetts / Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien
Universität Berlin / Arbeiten im World Wide
Web: neoism.org seit 1994, Permutationen seit 1996
/ Publikationen zu Netzliteraturen und -kulturen /
paragrsam@gmx.net
/ http://userpage.fu-berlin.de/~cantsin/
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