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Interaktionsweisen
( begriffl.
und medienhist.
Herleitung)
mit Texten im Netzwerk legen die Textproduktion als
eine soziale Kulturtechnik frei. Netztexte
erscheinen als ein offenes Interface für
kulturelle, soziale und ökonomische
Austauschprozesse und Kommunikationsweisen.
Zwischenräume und Anschlussstellen zwischen
den Texten stellen bevorzugte Aktions- und
Produktionsmomente dar: Kommentierungen,
Erwiderungen, Verknüpfungen, Einfügungen
und Verzweigungen ...
Kulturelle Kodes
als auch die Interfaces von Aufschreibemaschinen
und Archiven erscheinen nicht mehr nur als
etablierte Techniken von Macht und Herrschaft,
sondern können umprogrammiert und entwendet
werden: Auf verschiedenen Oberflächen im Netz
verknüpfen sie kulturelle, mentale, diskursive
Wissenssysteme - das Internet wird benutzt als
interkultureller intertextueller Diskursraum. Nicht
das mailbox, ebook, publishing on demand oder
Hypertext sind revolutionär, sondern der
Gebrauch, den wir davon machen!
Wie gestaltet sich
eine postmediale Praxis der Netz-Arbeit? Wo bleiben
Subversions- und Widerstandspotentiale? Welchem
Zeittakt unterliegen die Operationen und
Kooperationen im Netz? Welchen Status haben die
User, die virtuellen Text- und Theoriearbeiter im
Netz? Wer spricht?
Jg. 1956 /
Literatur- und Medienwissenschaftler / seit 1988
Medien- und Netzkunstprojekte, sowie
gemeinschaftliche Schreibprojekte im Netz / z.Zt.
Dissertation über Kollaborative Text- und
Theorieproduktion in digitalen Diskursen /
Ausführliche Biographie, Dokumentationen zu
den Projekten und zahlreiche Texte sind zu finden
unter: http://www.hyperdis.de
/ Interview
auf
dichtung-digital
/ hei+Co@hyperdis.de
zum
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