www.dichtung-digital.de/Forum-Kassel-Okt-00/Tosca


Forum Ästhetik Digitaler Literatur

Tosca: Selbstreferentialität in Computer-Spielen

top - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - Bibliographie

Selbstreferentialität


  • Der Spieler sieht sich selbst als "Manager" der Ressourcen: überlegend, entscheidened, handelnd.
  • Der Spieler will die Spielwelt kontrollieren
  • Der Spieler sieht sich selbst als mit einer vielschichtigen Interaktion befasst


Ergebnisse von Interviews aus einer Umfrage, die diesen Überlegungen zugrunde liegen, stimmen völlig überein mit meinen eigenen theoretischen Positionen. Dies zeigt, dass Spiele mehr sind als die Apokalyptiker glauben, welche das Spielen als passive und verdummende Unterhaltung für Gewaltliebende verdammen, wie diese wichtige (und recht offensichtliche) Schlussforgerung deutlich macht: die Selbstwahrnehmung des Spielers während des Spielprozesses ist völlig auf Aktion fokussiert. Dass heisst, dass wir in der Beschreibung des Spielprozesses über das klassische narrative Model hinaus gehen müssen.

1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 > 8