...ein durch
Datenübertragungsrauschen, Hall- und
Rückkopplungsgeräusche charakterisierter,
leiernder Sprechgesang des Körpers, der
gleichgültig seine Bedürfnisse einfordert, aber
sich jeglichem Gefühl verweigert ("please destroy all
destiny").
So kann der (die) Applied
Grammatologist, die mit dem (der) Web Jockey schläft,
ihren Gefühlen nur in Wort-Exzessen Ausdruck verleihen,
die das reine ekstatische Körpergefühl
wiedergeben, ohne Hinweis auf emotionale
Konsequenzen:
"A burning strip of
Heavy Metal punctures the skull and ruptures. (...) Crank
the cranum. Molest the medulla. Circumscribe the cortex.
Release the body to its own punding bass groove. The
metafictionalized cerebellum has come back to town and is
taking all hostages." [oto-matic
writing]
Auch hier spricht der
Körper. Die Thematisierung des physischen
Bedürfnisses bildet ein Gegengewicht zur
Immaterialität des Netzes, die Unverbindlichkeit des
reinen sexuellen Aktes aber entspricht dem, was Cybersex und
Internet-Pornographie auch liefern können - reine
Trieb-Befriedigung. Indem der Körper thematisiert wird,
wird er gleichzeitig reduziert - seine Forderungen
müssen erfüllt werden, berühren aber nicht
die selbstreflexive Auto-Poiesis des Datenflusses.