Auf den
Redaktionen der wissenschaftlichen Zeitschriften lastete
schon immer ein übergroßes Angebot an guten
Manuskripten. In der letzten Dekade erlahmten aber
offensichtlich die Widerstandskräfte vieler Herausgeber
und Verleger. Die Jahresumfänge wurden jährlich
erweitert und einhergehend die Abonnementspreise
kräftig erhöht. Und da jede neue
Forschungsrichtung zur Stärkung des inneren
Zusammenhalts wie zur besseren Identifikation von
Außen über ein eigenes Organ verfügen
möchte, entstehen immer noch neue Zeitschriften.
Mittlerweile haben wir eine gnadenlose Überproduktion,
die die Aufnahmefähigkeit auch der
leidensfähigsten Fachleute übersteigt.
An der Maßlosigkeit
der Entwicklung sind die Verleger nicht unschuldig. Die
Ausweitung verhieß ihnen größere
Umsätze und für ihre shareholders
vermehrten value. Im Bereich der STM- Zeitschriften,
also Naturwissenschaft, Mathematik, Technik und Medizin,
kann man das Geschehen nur noch als dramatisch bezeichnen.
Zur Verdeutlichung einige Zahlen: Die Staats- und
Universitätsbibliothek in Göttingen bezog im Jahr
1998 für 1 Mio DM Zeitschriften aus einem einzigen
Verlag, von Reed- Elseveer. Die Preiserhöhung dieses
Verlags für das Jahr 1999 betrug 19%, in absoluten
Zahlen also 190 TDM. Und mehr als 12% sind selbst derzeit
ein üblicher Steigerungssatz im STM-Bereich, also auch
bei Wolters Kluwer oder Wiley VCH. Die Zeitschriften dieser
Verlage verzehren mittlerweile so viel vom Etat der
wissenschaftlichen Bibliotheken, dass sie ihre eigene
Lebensbasis und damit zugleich die der Monographien
strangulieren.
Da ist es nur
verständlich, dass eine Reihe von Autoren und
Zeitschriftenherausgebern Wege suchten, ihre Periodica ohne
die Einschaltung von Verlagen zu verbreiten nicht
mehr in gedruckter Form, sondern über das Internet.
Entsprechend haben die Fachgesellschaften der
STM-Fächer beschlossen, die Verbands-Server ihren
Mitgliedern als Publikationsplattform zur Verfügung zu
stellen.
2. Die Vorzüge
der elektronischen Publikation
Es sind nicht nur
Kostenargumente, die gegen gedruckte Zeitschriften sprechen,
es sind auch praktische. So erlaubt das Medium des Drucks
keine sachliche Ordnung, die einzelnen Hefte sind mehr oder
weniger willkürlich zusammengestellt. Im elektronischen
Medium dagegen, bei dem die physische Speicherreihenfolge
keine Rolle spielt, kann das gesamte Material nach
ausschließlich sachlichen Kriterien angeboten werden.
Die Beiträge eines Faches können auf beliebigen
Rechnern in der Welt stehen, es müssen keine
fachspezifischen Datenbanken aufgebaut werden. Um
einschlägige Beiträge zu finden, braucht man
lediglich sogenannte "Portale. Ein Portal ist eine
besondere Leitseite im Internet, die von einem an einem
bestimmten Gebiet Interessierten als erstes aufgesucht wird,
um sich von dort weiterleiten zu lassen. Hat man also eine
Frage zu bestimmten Krankheiten, zu den Eigenschaften
chemischer Substanzen, zur Kartographie genetische Bausteine
etc., sucht man das entsprechende Portal auf. Das Portal
bietet dann einen systematischen Zugang zu den vernetzten
Beiträgen, und dazu noch eine Suchmaschine mit einem
Gesamt-Wortindex so fleißig und so brav kann
nur eine Maschine sein.
Was das vielleicht schon
bald für die Juristen bedeuten könnte, wird aus
folgendem Zitat von Michael Stolleis deutlich. Stolleis ist
Rechtshistoriker und steht nicht etwa im Ruch, nur an den
aktuellen BGH-Entscheidungen interessiert zu sein: "Viele
der heute noch angesehensten Organe stammen aus dem 19.
Jahrhundert, und es ist kein Zweifel, dass sie
gegenwärtig noch das Feld der Informationsvermittlung
beherrschen. Aber möglicherweise geht ihre Zeit
demnächst zu Ende. Vor unseren Augen verändern
sich die Bedingungen der Produktion und des Vertriebs.
Informationen (Rechtsprechung, Kommentierung,
Aufsatzliteratur) werden zunehmend über Online-Dienste
abgerufen, Zeitschriften - bald auch ältere
Bestände - erscheinen im Internet, an die Stelle
schwerfälliger Jahresbände tritt die verschwindend
kleine Compakt-Diskette.6quot;
Nicht nur die
Cyber-Literaten begrüßten die Hyperlinks der
elektronischen Medien, ihre Vielstimmigkeit und
Dezentrierung. Auch Geisteswissenschaftler wie Wolfgang
Frühwald übten Kritik an den
"Standardisierungsformen gedruckter Bücher und
Zeitschriften, die "Vielfalts- und
Kreativitätsverluste mit sich gebracht
hätten. Wie die Alternative aussehen könnte,
beschreibt Georg Jäger: "Als neue Textformen entstehen
auf dem Netz miteinander verlinkte Seiten, die gemeinsam ein
Problem oder einen Sachverhalt vorstellen. . . Auf jeder
Seite wird ein Begriff unter Bezug auf verlinkte
Nachbarbegriffe auf anderen Seiten definiert. Auf diese
Weise entsteht ein polykontexturales Gebilde von aufeinander
verweisenden Begriffen; ein Set von Karten, die jeder Nutzer
neu mischt.
Das neue Medium bringt also
nicht nur andersartige Speicherung und vielfältige
Erschließung, es ist auch im Begriff, die
Textproduktion zu revolutionieren. Der wissenschaftliche
Langaufsatz der klassischen Zeitschrift erscheint im
elektronischen Medium überholt. An seine Stelle treten
dem Medium adäquatere Text-, Bild- und Ton-Module. Und
da es dann auch nicht mehr nur den einen, vom Autor
vorgeschriebenen Lektüreweg vom Anfang zum Ende gibt,
gibt es - nach Sybille Krämer - auch "nicht mehr einen
identischen Text für viele Leser, sondern so viele
unterschiedliche Texte, wie individuelle Navigationsrouten
im Netz eingeschlagen werden. Und weil sich jeder
navigierende Leser seinen eigenen Text schafft, wird er - in
der Sicht einiger Medientheoretiker - sogar zum Autor, oder
doch wenigstens zum Co-Autor. (Das Maskulin der Wörter
"Autor oder "Leser gilt hier und im Folgenden
deren Genus und nicht dem Sexus bezeichneter
Personen.)
Georg Jäger hat eine
weitere Eigenschaft der Online-Publikation beschrieben, die
"Verstetigung der Aktualität". Während zwischen
dem Erscheinen zweier Hefte einer Vierteljahresschrift drei
Monate liegen, kennt das elektronische Medium keine
zeitlichen Zwänge. Und da technisch jederzeit auch die
Aktualisierung eines bereits im Netz stehenden Textes (bzw.
Textmoduls) möglich ist, wird ein Autor, sofern wir ihn
noch so bezeichnen wollen, diese Möglichkeit auch
nutzen. Ich zitiere Jäger: "Stabil ist in einer Welt
elektronischer Kommunikation nur der Wandel; Zeiten des
Stillstandes - eine ereignislose, weil informationsleere
Zeit - gibt es nicht mehr. Aktualität wird
verstetigt."
3. Elektronische
Publikation auch für die
Geisteswissenschaften?
In den STM-Fächern ist
die parallele Publikation von Print- und Online- Zeitschrift
inzwischen zur Regel geworden, nicht jedoch in den
Geisteswissenschaften. Aber es gibt natürlich
Überlegungen, das Modell auch für jene
übertragbar zu machen. Im Folgenden möchte ich
jedoch auf drei Probleme aufmerksam machen, die bei der
Umsetzung zu berücksichtigen wären:
Erstens: Als das
wichtigste Problem sehe ich die Auflösung der
geschlossenen Texte in kleinere, über Links beliebig
verbundene Sinneinheiten. Vielleicht haben Sie, lieber
Leser, sich die Einsendungen der Internet-Wettbewerbe der
Wochenzeitung DIE ZEIT angesehen oder auch die
Experimente auf der Homepage des DuMont-Verlags. Aber Hand
aufs Herz: Sie taten es aus Neugierde oder aus
professionellen Gründen. Aber war auch Lesegenuss
dabei?
Egal ob Krimi oder Essay,
wir haben uns an die Rhetorik des geschlossenen Textes
gewöhnt. Wir können auf keinen Gegenstand
Aufmerksamkeit in ungewisser oder gar unbegrenzter Dauer
richten. Wir wollen uns konzentrieren, anstrengen, und auch
wieder entspannen. Das ist übrigens keine neue
Einsicht. Schon im Phaidros, den die Theoretiker der
neuen Multimedialität gerne heranziehen, wenn sie etwas
Ungünstiges zur Erfindung der Schrift und der
Schriftlichkeit sagen wollen, findet sich etwas für
unser Thema. Sokrates spottet nämlich über die
Rede des Lysias, weil sie kein gegliedertes Ganze habe.
Deshalb sei es einerlei, in welcher Reihenfolge man sie
höre. Eine Rede, fordert Sokrates, solle aber wie ein
lebendes Wesen sein, mit Kopf, Körper und Fuß,
sie solle also Anfang, Mitte und Ende haben.
Im Sommer 1966 ist bei
Rowohlt die wunderschöne Balzac-Ausgabe neu aufgelegt
worden, mit zwei Schutzumschlägen übrigens, da hat
Rowohlt entweder die Strapazen, die den einzelnen Band
erwarteten, gut eingeschätzt - oder er hat schon an die
Zweitverwertung im Antiquariat gedacht, wo sie dann immer
noch eine gute Figur machen sollten. Sehen Sie mir bitte
nach, wenn ich von diesen Bändchen schwärme, aber
sie haben es verdient, und sie gehören als
verlegerische Entscheidung für das handwerklich
gediegene Buch herausgehoben vor all den sogenannten
Hardcovern, die heute aus den literarischen Verlagen kommen.
Als ob die Verlage nicht mehr wüssten, was Fadenheftung
ist. Wenn man ein Buch gelesen hat, steht´s schief im
Regal. Da würde heute auch kein zweiter Umschlag mehr
helfen, da müsste der Verlag gleich ein zweites
Exemplar liefern.
Aber zurück zu Balzac,
einem Autor von vernetzter Literatur. In der
Comédie humaine, wie man die Gesamtheit seiner
Restaurationsromane nennt, kommen viele Hundert Personen
vor. Sie tauchen in verschiedenenen Romanen auf, die
Handlungen sind teilweise verzahnt. Um das zu erkennen, muss
man die Romane in möglichst geringem zeitlichen Abstand
lesen es sind in der deutschen Übersetzung 40
Stück da muss man schon die ganzen Sommerferien
drangeben. Aber trotz der vernetzten Gesamtanlage wird jeder
Balzac- Leser bestätigen, dass sich der einzelne Band
als geschlossener Roman präsentiert. Die hohe
Kontextualität ist nicht etwa notwendige Bedingung
für den Genuss, ist aber genusssteigernd, bedeutet,
elektronisch gesprochen, einen »Zusatznutzen«.
Stellen Sie sich nun aber einmal vor, diese Texte wären
verlinkt. Würden wir uns nicht ärgern, wenn uns
beim Lesen ein Link weglockte? Einfach darüber hinweg
lesen geht ja nicht, dafür sind wir zu neugierig. Wir
folgen ihm also, weil wir nichts verpassen wollen und
verpassen darüber den vom Autor komponierten
Text.
Nein, als Leser wollen wir
doch Leser bleiben, und nicht etwa die "Author-
Reader-Dichotomy auflösen. Wir wollen uns an dem
Ergebnis der vollendeten Anstrengung eines Anderen, des
Autors, erfreuen. Sein Beitrag soll uns als Kunstwerk
begegnen, uns vom Anfang bis zum Ende festhalten.
Zweitens: Egal,
lieber Leser, ob Sie zur Fraktion derer gehören, die
davon überzeugt sind, dass wir erst 10% unserer
Gehirnsubstanz in Betrieb genommen haben, oder zu denen, die
wie der Ichthyologie-Professor, der 2000 Fische mit ihren
lateinischen Namen parat hat, davor zurückscheuen, sich
die Namen der Studenten auch nur ihres Hauptseminars zu
merken, aus Furcht, darüber 20 Fischnamen zu vergessen
. . . Egal, zu welcher Fraktion Sie gehören: das
übergroße Angebot von Texten ist ein weiteres
Problem.
Neben den ohnehin ja schon
vorliegenden gedruckten Beiträgen mögen die
elektronisch gespeicherten Texte ja heute noch
überschaubar sein; da aber nicht mit einem
nachlassenden Manuskriptfluss zu rechnen ist, da ja ganz im
Gegenteil durch die neuen Techniken die Publikationsschwelle
eher noch gesenkt werden wird, werden wir es bald mit einer
gewaltigen Menge von elektronischen Texten zu tun haben:
Nicht nur mit solchen, die im Netz verfügbar sind,
sondern auch mit denen, die wir bereits auf unsere Computer
heruntergeladen haben. Und alle diese Texte stehen in den
Directories gleichberechtigt neben einander und fordern, auf
den Bildschirm gerufen, unvergilbt ihre Lektüre. Wer
jetzt noch unerschrocken ist: Spätestens dann, wenn wir
unsere Daten auf einen neuen Computer übertragen
wollen, werden wir bemerken, dass wir die Übersicht
verloren haben.
Auch bei der Idee einer
"Verstetigung von Aktualität vermisse ich die
Rücksicht auf die menschliche Begrenztheit. Würden
wir unter dem konstanten Fluss von E-Mails, über die
uns das Portal mit neu eingetroffenen Beiträgen
versorgte, nicht eher zugrundegehen als einen produktiven
Genuss haben?
Drittens: Ein
weiteres Ärgernis begegnet uns, wenn die Beiträge
im Netz aktualisiert werden. Entweder werden die neuen
Fassungen neben die früheren gestellt, oder die alten
Fassungen werden mit den neuen überschrieben. Wie auch
immer die Entscheidung ausfiele: Für die Idee der
historischen Vollständigkeit oder für die Idee der
stets nur das Gültige nachweisenden Enzyklopädie -
wir bekommen ein Problem mit der Geschichtlichkeit des
Geschriebenen. Denn im ersten Fall haben wir - wie Hartmut
Winkler sagt - "eine Kopräsenz von Gegenwart und
Vergangenheit, die die Zeitachse negiert und die
Vergangenheit in die Gegenwart mitnimmt - und im
zweiten Fall fehlt uns jegliche historische Dimension.
4. Was kann man
tun?
Erstens, so meine
ich, sollten wir darauf verzichten, unsere Texte in
vielstimmige Module aufzubrechen. Wir sollten auch im
elektronischen Medium den klassischen Langaufsatz des
Einzelautors pflegen. Der verlangt vom Leser zwar ein
gewisses Durchhaltevermögen, bringt ihm aber dann auch
statt einer zufälligen Datenreise den von einem Autor
komponierten Ertrag. Weiterführende Links sollten als
Endnoten platziert werden.
Zweitens: Wenn der
Leser sich solcherart auf eine Autorschaft verlassen kann,
dann hat er - ganz wie in der Welt des Gedruckten - auch die
Freiheit, nur die Texte von Fachleuten auszuwählen, die
ihm als besonders kompetent bekannt sind. Es ließen
sich - nach dem Vorbild der STM-Fächer - über die
Portale der elektronischen Welt ja durchaus Kompetenzzentren
organisieren, also z.B. eines für Internationale
Beiträge zur Sozialgeschichte der deutschen
Literatur.
Drittens: Wir
müssen anerkennen, dass unsere Texte Teile eines
jeweils zeitgebundenen Diskurses sind. Es wäre nicht
hilfreich, wenn sie über nur ein einziges
Inhaltsverzeichnis zugänglich wären. Vielmehr
sollten sie schon für die bibliographische
Erschließung ihre jeweilige Zeitgenossenschaft
offenbaren, vielleicht ganz so, wie wir es bei den
gedruckten Zeitschriften haben, mit Jahrgang und Seitenzahl.
Damit gäben sie uns Gelegenheit, sie nach ihrer
Aktualität zu gewichten.
Viertens: Statt der
Dauer-Aufmerksamkeit, wie sie die "Verstetigung der
Aktualität" von uns forderte, wäre es doch
freundlicher, das Portal würde uns sozusagen gepulst
versorgen, ganz so, wie es die gedruckten Zeitschriften tun.
Das Peer-Review sollte dabei so streng sein, dass z.B. pro
Quartal nur acht Beiträge passierten.
Fünftens: Und
schließlich brauchen wir in gewissen Abständen
Sicherungskopien in einem kontingenzunabängigen Medium.
Das ist nach dem heutigen Stand der Technik am ehesten der
Ausdruck auf säurefreiem Papier. Als Lagerstätten
bieten sich die wissenschaftlichen Bibliotheken an und
interessierte Forscher. Je größer die
Verbreitung, desto höher wird die Sicherheit gegen
Datenverlust, desto besser wird die Wahrnehmung in der
wissenschaftlichen Welt - und desto geringer werden im
Übrigen auch die Stückkosten der Herstellung.
5. Ulenspiegels
Lösung
Zum Schluss eine kleine
Geschichte, die mich als Kind besonders beeindruckt
hat.
Ulenspiegel klopft mit
knurrendem Magen an der Küchentür eines Hauses an,
überreicht einen Kieselstein und äußert dazu
einen ganz bescheidenen Wunsch: Man möge ihm doch bitte
den Stein für ein paar Minuten in heißem Wasser
kochen und ihm dann die Kieselsteinsuppe servieren.
Die Köchin tut wie gebeten, aber ihr Herz schmilzt vor
Mitleid: ob sie nicht noch etwas Salz zufügen solle,
vielleicht auch noch etwas Fett. Ulenspiegel wehrt das nicht
ab, auch nicht, als die Köchin noch Gemüse und ein
Stück Fleisch dazugegeben möchte. Aber als dann
alles gar ist und gut riecht, da bittet er die Köchin,
vor dem Servieren doch den Kieselstein wieder
herauszunehmen. Die Köchin ist zwar erbost, weil sie
erst jetzt begreift, dass der Kieselstein sozusagen nur als
Katalysator diente, aber sie lässt unseren Ulenspiegel
nicht verhungern.
Lieber Leser, vielleicht
konnte ich Ihnen zeigen, dass das Bündel von
Maßnahmen, die man ergreifen müsste, um die
elektronische Zeitschrift auch für die
Geisteswissenschaften fruchtbar zu machen, so aussieht, wie
schon heute die gedruckten Zeitschriften aussehen. Die
Antwort auf die Frage allerdings, ob es sich mit den
elektronischen Schwesterchen genauso verhält wie mit
dem Kieselstein in der Suppe, die wollte und die konnte ich
auch nicht geben.
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/ index-Forum
Vittorio
E. Klostermann
Verlag Vittorio Klostermann
Frauenlobstr. 22
D-60487 Frankfurt am Main
Ins Netz gestellt am
26.10.2000.
Der Vortrag erschien außerdem am 7./8. Oktober 2000 in
der Neuen Zürcher Zeitung, Beilage "Literatur
und Kunst", Seite 54.
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