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'00 InterSzene -
Symposium zu Theatralität und Oralität im
Netz Poeten-Pinnwand
digital - Thomas Hettches Netz-Projekt NULL als
Buch (Deutsch) Hyperfiction
pur - Interview mit Susanne Berkenheger
(Deutsch) Netzliteratur
im literarischen Netz - Interview mit Hermann
Rotermund (Deutsch) Digital
Literature: From Text to Hypertext and Beyond
(Englisch) Narrationspfade
in Hyperfictions. Erzählung als Weg durch den
fiktiven Raum (Deutsch) The
Distributed Author. Creativity in the Age of
Computer Networks (Englisch) Urs
Schreibers "Das Epos der Maschine" - Wenn konkrete
Poesie digital wird (Deutsch) "Das
Epos der Maschine" - Interview mit Urs Schreiber
(Deutsch) "Die
Aaleskorte der Ölig" - Interview mit Frank
Klötgen (Deutsch) Newsletter
1999:


6/2000 (2.Jg. / Nr.
13 ) - ISSN 1617-6901
eine Veranstaltung des MIGROS-Kulturprozents
(siehe auch Beiträge in Newsletter
Juli)
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Stephan
Porombka: Tankgirl im digitalen Terrordrom
(Deutsch)
Das Hypermedia-Werk zum Text: Aus Tim Staffels
literarischer Vorlage "Das Mädchen mit dem
Flammenwerfer" entstand ein ambitioniertes
multimediales Projekt über das pyromanische
Tank-Girl, in dem die klare Erzähllinie
nicht dem "Emanzipations-Pathos des
Interkativitätsdogmas" geopfert wird,
dafür aber das Spektakel der Bilder so sehr
zur Grundausstattung gehört wie in
traditionellen Texten die Notwendigkeit der
Imagination. Beispiel dafür, wie eine
Vorlage in ein anderes Medium nach dessen
Bedingungen übersetzt wird, ohne sich
diesem ganz zu unterwerfen.
http://www.dichtung-digital.de/Interscene/Porombka
Walter
Grond: [krusche*grond*house]
(Deutsch)
Walter Grond reflektiert Funktion und Rolle
des Projekts im Internet, wie es sich heute
darstellt: Der Anspruch auf kritisches
Bewußtsein und die melancholische Haltung
literarischer Salons für gealterte
Rebellen; das elektronische Zimmer für
Leute mit dem Dazwischen-Gefühl, die das
Eigene offenlegen, um über das Fremde reden
zu können.
http://www.dichtung-digital.de/Interscene/Grond
Transactive
Exploration of European Cultural
Heritage
(Europa)
Cyberprosa:
Eine
Internet-Literatur-Werkstatt
(Endres / Tübingen)
Avantgarde
als Arrièregard. Das Beispiel
Kolportageroman (Deutsch)
Mirjam Storim führt die Diskussion
zurück auf die Anfänge der
Kulturindustrie in Deutschland um 1900 und
zeigt, dass sich die Rollenbeweglichkeit von
Autor und Leser ebenso wie die Phänomene
Transversalität und Transfugalität
bereits hier als konstitutive Elemente erkennen
lassen.
http://www.dichtung-digital.de/IASL-Forum/Storim-18-Aug-00.htm
Vom 1.1.
bis 31. 12. 1999 lieferten verschiedene Autoren
verschiedene Texte zu verschiedenen Themen ab,
die verschiedentlich verlinkt wurden. Immer
wieder als Paradebeispiel der Netzliteratur
missverstanden und von einem der geladenen
Mitschreiber vorschnell als "Abkehr vom Glauben
an das Internet" angepriesen, kann dieses
literarische Projekt im Netz der
Netzliteratur trotzdem "aus den Windeln" helfen.
Roberto Simanowksi hat sich die Sache
angeschaut.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/30-Sep
Die 'Grand
Dame' der deutschen Hyperfiction hält auch
im Zeitalter des multimedialen Internet am
Abenteuer der anderen Begegnung mit dem Wort
fest. Roberto Simanowski unterhielt sich lang
mit ihr über ihre Werke "Zeit für die
Bombe" und "Hilfe!": über das Bombenlegen
per Klick, die Beobachtung des Lesers durch den
Text, die Verwandlung des Lesers zum Mitspieler,
die Gretchenfrage der digitalen Literatur sowie
über den Zusammenhang von Avantgarde und
Wurst.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Berkenheger-28-Sep-00
Hermann
Rotermund ist Mitorganisator und
Juryvorsitzender der Pegasus-Wettbewerbe 1997
und 1998 und Mitglied der Jury des E-Book-Awards
2000. Roberto Simanowksi sprach mit ihm
über Wettbewerbe zur 'Netz'-Literatur,
Evaluationskriterien, deutsche Netzliteraten,
das Verhältnis von Dichtung und Technik,
sein Projekt einer Cyberoper und E-Books.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Rotermund-26-Sep-00
In diesem
umfangreichen Beitrag stellt Raine Koskimaa
ausführlich Handlungsgefüge und
Figuren von Stuart Moulthrops Hyperfiction
Victory Garden vor und
diskutiert verschiedene ihrer Aspekte: Die
Ordnung des Erzählens, die Varianten des
Endens, den Verdacht, alles in Victory
Garden, einschließlich des
Golf-Krieges, ist nur eine Art Virtueller
Realität, Produkt eines paranoiden Geistes
als intertextuelle Anspielung (auf Borges'
"Garden of Forking paths", Burrough's cut
up-Technik und Pynchon's Gravity's Rainbow
). (>>>Abstract)
http://www.dichtung-digital.de/2000/Koskimaa-12-Sep
Abstract
der Dissertation von Raine Koskimaa, in der
Raine Koskimaa u.a. den klassischen digitalen
Hypertext und dessen narrative Eigenschaften wie
ontolepsis (das "Leck" zwischen separaten
ontologischen Ebenen) und den Gebrauch der
spatial signification diskutiert.
Koskimaas Voraussage: Fiktion, die auf
reinem Hypertext basiert, mag an ihr Ende
gekommen sein, in der Zukunft scheinen
Computerspiele auf, Virtuelle Realitäten
und andere stark programmgesteuerte Formen.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Koskimaa-10-Sep
Hypertexte
verknüpfen Raum- und Zeitdimensionen
über das Prinzip des Weges. Diese narrative
Verknüpfung muss bekanntlich vom Leser
selbst geleistet werden, der durch die Wahl
einzelner Hyperlinks von Texteinheit zu
Texteinheit transportiert wird. Beat Suter
untersucht, wie diese vektorale Interaktion
zwischen dem Leser und dem Text vor sich geht
und was daraus entsteht.
(>>>Abstract)
http://www.dichtung-digital.de/2000/Suter-10-Sep
"Ein eher
subjektiver Konferenzbericht" von Anja Rau
http://www.dichtung-digital.de/2000/Rau-5-Sep
Roberto
Simanowski geht von Robert Coovers
Befürchtung aus, dass die
Multimedialisierung des Hypertextes zu einem
Wandel von seriöser Ästhetik zu
oberflächlicher Unterhaltung führt und
zeigt an drei deutschen Beispielen, dass dies
nicht sein muss. (>>>Abstract)
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/24-Aug
Christiane
Heibach untersucht die Autorschaft in digitalen
Werken. Obwohl noch immer der Autor dem Leser
die Realisierungmöglichkeiten des Textes
vorgebe, sei das Internet der Ort, an dem 1. der
Einzelautor abgelöst wird durch kollektive
und kommunikative Kreativität, 2. ein
Wandel vom fertigen Werk zum sich ständig
wandelnden, niemals abgeschlossenen Projekt
stattfindet. Heibach unterscheidet zwischen
'schwacher' Kooperation (zwischen Autor und
Designer oder mehreren Autoren) und 'starker'
Kooperation, bei der jeder user
teilnehmen kann. Eine dritte, "kommunikative"
Form der Kooperation besteht in den interaktiven
Virtuellen Welten.
(>>>Abstract)
http://www.dichtung-digital.de/2000/Heibach/23-Aug
Urs
Schreibers 'ausfahrbarer Hypertext' wurde von
vielen ob seines beeindruckenden technischen und
grafischen Designs als genial bezeichnet.
Roberto Simanowski untersucht das Projekt als
Werk der vierfachen Syntax - Text, Raum,
Zeit, Interaktion - und fragt, inwiefern die
Ästhetik des Spektakels den Text zum Effekt
seines Auftritts funktionalisiert.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/23-Aug
Das
Interview zur Rezension. Roberto Simanowski
sprach mit Urs Schreiber über Entstehung
und Konzept des "Epos", über das Lesen
unter der Brandung technischer Effekte,
'Buchstabenblut' und die Digitalisierung
konkreter Poesie.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Schreiber-23-Aug-00
Bo
Kampmann Walther fragt wie die gegenwärtige
interaktive Computerkunst mit einer spekulativen
philosophischen Ästhetik zu vermitteln ist
und stellt Kants Ästhetik (die Kritk auf
einer Apriori-Ordnung des menschlichen Konzepts
von Schönheit aufbaut) die Luhmanns (nach
der Kunst in Differenz und Nicht-Identität
besteht) gegenüber.
(>>>Abstract)
http://www.dichtung-digital.de/2000/Walther-22-Aug
Der
Preisträger des 98er Pegasus-Wettbewerbs
gab sich als Film aus, versprach 6,9 Milliarden
Lesarten, war im Grunde eine Parodie auf den
Hypertext und machte sich Freunde wie Feinde.
Roberto Simanowski sprach mit Frank Klötgen
über das Problem der Ölig, über
die Ekel-Ästhetik im Werk, über
Publikumsbeschimpfung, literarische Vorblider
und die deutsche Szene der Netzliteratur.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Kloetgen-22-Aug-00
Roberto
Simanowskis Bericht zur Digital Art and Culture
Conference Nr. 3 vom 2.-4. 8. 2000 in Bergen /
Norwegen
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/08-Aug