Internet
und Schule - Interview mit Peter Schlobinski
(Deutsch) Hyperfiction
- Theorie und Praxis eines neuen Genres - Interview
mit Beat Suter (Deutsch) Weltwissen
Wissenswelt. Das globale Netz von Text und Bild
(Deutsch) www.cafe-nirvana.com.
Olivia Adlers Netz-Projekt Cafe Nirvana
(Deutsch) Literarischer
Hypertext - Abschied vom Goldenen Zeitalter
(Deutsch) Newsletter
2000: Newsletter
1999:
Newsletter März
'01

2/2001 (3.Jg. / Nr.
16) - ISSN 1617-6901
Ein neuer
Wettbewerb zur digitalen Literatur ist
ausgeschrieben. Zwei Vertreter der alten und der
neuen Medien - DTV und T-Online - suchen nach
preiswürdigen Beiträgen. Anlass genug,
einmal prägnante Antworten auf all die
Fragen (nach Begriff, Definition, Merkmalen,
Typen, Bewertungskriterien usw.) zu geben.
Roberto Simanowski tut dies mit der Kürze
des Hypertexts.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-31-Maerz
Gavin
Inglis' Same Day Test hätte ein
idealer Hypertext werden können: Die Wahl
(go oder don't go) als
Struktur-Modell für wenn es eigentlich
schon zu spät ist; das Ganze nicht zu
komplex und noch beherrschbar durch den Autor.
Da führt jede Navigationsentscheidung zu
ihrer eigenen Datei. Warum hat Inglis dann aber
nur die Uhrzeit geändert und nicht auch den
Text - als hätten drei, vier Bier mehr
keine anderen Folgen als Zeitverzug!
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-24-Maerz
Die Frage,
ob man Computerspiele mit fesselnder Dramaturgie
entwickeln und welche Hilfe dabei der
iteraturtheoretische Ansatz der Narratologie
liefern kann, die Debatte, ob Menschen Welt
narrativ strukturieren, und die Losung von
1968: "The time has come to treat play
seriously" - die Konferenz an der IT
Universität Kopenhagen (1./2. 3. 01)
diskutierte erstmals digitale, ludische
Textphänomene in breiterer Form und mit
akademischem Anspruch. Anja Rau war dort und
berichtet.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Rau-23-Maerz
Groß
ist der Bedarf, gering die Aussichten, dass
Medienkompetenz endlich in erforderlicher Weise
vermittelt wird. Sollten die Schulen von
privaten Kursanbietern das Know How einkauften,
das den Lehramtsstudenten auf den
Universitäten nicht vermittelt wird?
Roberto Simanowski sprach mit Prof. Peter
Schlobinski.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Schlobinski-22-Maerz-00
Roberto
Simanowski befragte den Pionier einer
akademischen Beschäftigung mit digitaler
Literatur zu deren Begriffen, Merkmalen,
Archäologie, Geschichte, Gegenwart und
Zukunft.
http://www.dichtung-digital.de/Interviews/Suter20-Maerz-01
Mit Hilfe
der digitalen Technologien stürmen heute
Informationen und Daten auf die Menschen ein,
dass einzig die Flucht in die Unwissenheit
Rettung zu versprechen scheint. Andere sagen, im
Prozess der Bewusstseinsentstehung dekoriere die
Vernunft bloss "wie ein Zuckerguss" die
fundamentalen Affekte und Gefühle. Der
Sammelband dokumentiert die Beiträge der
Tagung "Envisioning Knowledge" - Beat Mazenauer
hat ihn gelesen.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Mazenauer-20-Maerz
Kann man
das Internet auf die Bühne holen? Aber
welches Internet und vor allem: wieviel davon?
Tilman Sack, Theatermann und leidenschaftlicher
Chatter, hat eine Antwort gefunden. Er
inszeniert doppelt: Zunächst im Chat, wo
bestellte Autoren und unbekannte Laufkundschaft
sich gemeinsam produzieren, dann auf der
Bühne, wo die Essenz jener Plauderei
dramaturgisch bearbeitet ans Publikum gelangt.
Kein Dokumentarismus also und trotzdem irgendwie
authentisch, findet Roberto Simanowski.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-27-Feb
Seven
Cars, a Crash und ein halber Hypertext: Geoff
Rymans Roman beginnt im Internet und
funktioniert ebenso als Buch: 253 Passagiere auf
253 Seiten in je 253 Worten. Das interassante
Puzzelbild Londons, dessen Ende der schlafende
Zugführer schreibt. Roberto Simanowski
stellt es vor.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-26-Feb
"Cafe-Nirwana"
- ein Webseitennetzes, ein "begehbarer Roman".
Nicole Alef beschreibt einen exemplarischen
Leseweg, zeigt Olivia Adlers Einfluss auf das
Angebot und kommt von den
Eigentümlichkeiten von E-Mail und Chat zu
vergleichbaren Kommunikationsforen in der
Geschichte literarischer Gesellschaften. - Ein
Werkstatt-Beitrag.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Alef-14-Feb
Der
Untertitel verspricht Technikkritik: "An
adventure over great distance using high
technology!" Und tatsächlich: Nie war
Telefonieren so schwer. Und all das andere
Kanalrauschen! Shild bringt in einer perfekten
Wort-Bild-Ton-Installation seine Botschaft
rüber; über das Internet, über
great distance, using high technology - und
braucht dazu unbedingt einen Fehler.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-25-Feb
Goetz'
Internet-Tagebuch ist keine Truman-Show und kein
Big Brother - denn Goetz darf den Raum verlassen
und stellt selbst die Texte ins Netz. Ansonsten
ist es schon ähnlich.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-12-Feb
Noch so
unbekannt und schon vorbei? "Was neue,
ernstzunehmende Literatur betrifft, so ist das
Web nicht sehr fürsorglich gewesen. Es
neigt dazu, ein lautes, ruheloses,
opportunistisches, vom E-Kommerz bestimmtes,
chaotisches, von Gelegenheitsschreibern,
Straßenhändlern und Hochstaplern
dominiertes Reich zu sein, in dem die stille
Stimme der Literatur nicht leicht gehört
werden kann oder, wenn sie zufällig
gehört wird, nicht länger beachtet
wird als für ein, zwei Momente. Literatur
ist vermittelnd und das Netz ist zerrissen von
endlosem Hype und Geschwätz." Robert
Coovers wichtiger Essay nun in deutscher
Übersetzung.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Coover-01-Feb