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by: Wettbewerb
Literatur.digital 2001: Autoren geben Auskunft
[Deutsch]
Wettbewerb Literatur.digital 2001: Anmerkungen zu 9
Beiträgen [Deutsch]
Netzkunst zwischen Blüte und Isolation.
Interview mit Tilman Baumgärtel
[Deutsch]
Kommentar zur Kritik. Diskussion in der
Mailingliste
[Deutsch] poetopology.
folded space, traversal machines and the poetics of
emergent text.
[English] Web/Fiction/Design
- Ein kurzer Beta-Test
[Deutsch/Englisch] WYGIWYS
or WYGIWYS. Notes on the Loss of Inscription
[Englisch] Newsletter
2000: Newsletter
1999:
![]()
University of Washington
College of Arts &
Science
Department
of Germanics
6/2001
(3.Jg. / Nr. 20) - ISSN
1617-6901
frühere
Newsletter
Nach dem
Wettbewerb bleiben viele Fragen. Die einfacheren
darunter: Wer waren die Teilnehmer? Wie
kamen sie zum Schreiben digitaler Literatur?
Worum geht es in ihren Beiträgen? Was
bedeutet für sie digitale Literatur? 15
Autoren geben Auskunft und schaffen somit ein
interessantes Archiv für die
Soziologen digitaler Ästhetik, bequem
navigierbar nach Person oder
Fragestellung.
http://www.dichtung-digital.com/2001/11/30-Wettbewerb
Die
Preisträger und Beiträge der engeren
Wahl vorgestellt und kommentiert von Roberto
Simanowski.
http://www.dichtung-digital.com/2001/11/30-Reviews
Die
Netzkunst befindet sich in einer Zeit des
produktiven Durcheinanders und einer
unglaublichen Intensität und hat sich
zugleich in eine Isolation hinein
manövriert. Tilman Baumgärtel, der in
zwei Materialbänden Netzkünstler
interviewte, beantwortet nun selbst einige
Fragen: zu Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft der Netzkunst, zu ihren
ästhetischen und politischen Aspekten,
ihrem Formalismus und der Nähe zur
Netzliteratur.
http://www.dichtung-digital.com/2001/11/24-Baumgaertel
Anja Raus
Kritik an ELO 2001 Preisträger These
Waves of Girls von Caitlin Fisher
stieß selbst auf Kritik, in der
Mailingliste Netzliteratur.de: über
die Berechtigung ihres Zugangs, über
Kriterien der Evaluation, über die
Möglichkeiten der Teamarbeit und
schließlich über Urfrage des Seins:
was eigentlich Netzliteratur
ist.
http://www.dichtung-digital.com/2001/11/12-Mailinliste
Hanjo
Beressems Anmerkungen zu einige Fragen im
'hypertextuellen Feld': 1. Raum - 'foldings'
statt 'linking', 'surfing' oder
'navigating'; 2. Dynamik des Hypertexts -
Aarseth's Cybertext Definition; 3. 'emergent
text' - Probleme und Möglichkeiten der
Erstellung 'autopoietischer Texte' durch
spezifische Programme der traversal-
Hypertextmaschine.
http://www.dichtung-digital.com/2001/11/10-Beressem
Das Werk
lädt zu langsam, greift auf veraltete
Techniken zurück, ist nachlässig
programmiert, trägt das Design eines
optischen Overkills und behandelt auch sein
Thema anachronistisch und an den
Möglichkeiten des Mediums vorbei. Anja Raus
Kritik zu Caitlin Fishers These Waves of
Girls, Preisträger des ELO Award 2001,
ist technisch und thematisch
wohlinformiert.
http://www.dichtung-digital.com/2001/10/31-Rau
Die
Diskussion von Literatur in digitalen Netzwerken
hat sich verschoben von der bloßen
Wahrnehmung des Computers als Erweiterung
konventioneller Textualität zur Wahrnhemung
der Codiertheit des digitalen Systems an sich.
Florian Cramer stellt die Fragen, die auf
Antworten warten: Kann die Perspektive auf
Text, der unabhängig von elektronischem
Text entwickelt wurde, auf digitalen Code
angewandt werden und was bedeutet dies für
die Literatur? Wie verhalten sich
Computerprogramme und Literatur
zueinander? Ist "Software Art" ein
literarisches
Genre?
http://www.dichtung-digital.com/2001/10/22-Cramer
Kommentar
von Anja Rau
Das World
Wide Web ist ein riesiger Publikationsort mit
tiefgehenden Konsequenzen für die
literarische Produktion abseits der
Bestsellerlisten: Multiple Autorschaft,
Globalisation und Individualismus, neue
Verkaufsstrategien der Verlage, Buchläden,
Autoren und Künstler. Christine Böhler
skizziert die neuen Möglichkeiten und
Risiken.
http://www.dichtung-digital.com/2001/10/20-Boehler
Ein
Manifest digitaler Poetik mit manifestartigen
Zuspitzungen. Unter Friedrich W.
Blocks
8
Dekreten: Mit digitaler Poesie geschieht
nichts radikal Neues, sie ist auch nicht die
Einlösung oder Verbesserung (post)moderner
Schreibweisen. Und: Digitale Poesie
präsentiert und exemplifiziert den Gebrauch
von Sprachen bzw. Zeichensystemen in der
Symbolmaschine Computer und in digitalen
Netzwerken.
http://www.dichtung-digital.com/2001/10/17-Block
Der
Verlust der Einschreibung, so
Giselle
Beiguelmans
Ansatz, bringt Veränderungen in Darstellung
und Wahrnehmung. Es gibt keinen Unterschied mehr
zwischen Original und Kopie - nur eine
anhaltende Reorganisation der Daten. Es sind
identische Resettings derselben Codes - aber sie
sind nicht identisch in der Wahrnehmung, und das
ist das Faszinierende der Klone-Logik: Die
Möglichkeit, identisch und verschieden
zugleich zu sein.
http://www.dichtung-digital.com/2001/10/16-Beiguelmann