hg. v. Loss
Pequeño Glazier (Editorial) Semiotic
Considerations in an Artificial Intelligence-Based
Art Practice [Englisch] Word
For Word. Encoding, Networking, and Intention
[Englisch]
Ausgaben
2002: Ausgaben
2001: Ausgaben
2000: Ausgaben
1999:
5.Jg. / Nr.
29 - ISSN 1617-6901
frühere
Ausgaben
Cory
Arcangel erklärt wie und warum das BEIGE
Programming Ensemble eine a Super Mario
Brothers Kassette hackte und alles
löschte bis auf die Wolken. Arcangel
erklärt die Motive indem er seine Gedanken
als Kommentar dem Source-Code hinzugibt.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-beige.htm
Computer
stellen die Welt durch Daten dar. Diese Daten
reflektieren sowohl die Notwendigkeit der
Recheneffektivität wie die Ideologie der
Ingenieure und Wissenschaftler hinter dem Code.
Marc Böhlen sieht in der Arbeit von
Amateuren und Künstlern eine Ausdehnung der
Grenzen, die der Computer der Parsentation von
Wirklichkeit setzt.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-boehlen.htm
Was sagt
uns programmierte Bedeutung über die
interne menschliche Schreibmaschine? John
Cayleys begibt sich in metakritische und
metapsychologische Diskussionen sowie in die
Debatten zu Code und Codework in der Literatur
und kommt zu dem Ergebnis: Code liegt nicht
abseits der Poetik, sondern ist Archiv und
Garantie des "inner workings"
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-cayley.htm
Der
Hauptkonflikt im Organisationsdesign lag in den
letzten Jahrzehnten zwischen Hierarchie und
Netzwerk - ein ungleicher Kampf, der sich am
krassesten im Kampf gegen Terrorismus
ausdrückt. Was aber passiert, wenn sich die
Macht zentralisierter Hierarchien in vernetzte
Macht wandelt? Alex Galloway sieht in der
Zukunft einen neuen bilateralen Konflikt:
Netzwerk kontra Netzwerke.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-galloway.htm
Dynamischer
Text offeriert neue Möglichkeiten der
Lektüre und der Annäherung an das nun
nicht mehr feststehende Objekt der Lektüre.
Loss Pequeño Glazier fordert, in den
Source-Code zu schauen und die verschiedenen
Auswirkungen eines code-basierten Werkes zu
bedenken.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-glazier.htm
Jeder
Computer selbst der unvernetzte existiert in
Beziehung zum Internet, jede Software ist
potentiell Netzwerk-Software, Bestandteil des
Netzwerks, in dem und durch das wir leben.
Deswegen ist Code nicht länger nur Text
(als symbolische Repräsentation von
Realität), sondern selbst Realität.
Code Schreiben bedeutet, Realität erzeugen
und verändern. Für Lisa Jevbratt ist
der Künstler-Programmierer daher mehr
"land-artist" als Schreiber und Software mehr
Erdarbeit als Narration.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-jevbratt.htm
Was ist
die Beziehung zwischen der gegenwärtigen
Identität des Computers als Simulator aller
vorangegangenen Medien und seiner Bedeutung als
programmierbare Maschine? Ist Software-Kunst die
einzige "avant-garde" der neuen Medien oder ist
die eher 'schmutzige' Praxis des Remixens alter
Medien mit Software-Techniken
gleichermaßen innovative? Lev Manovich
liefert das Abstract zu einem Text zu diesen
Fragen.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-manovich.htm
Michael
Mateas kombiniert die Erforschung
künstlicher Intelligenz (AI) mit
Kunstproduktion und nennt diese Praxis
Expressive AI. AI besteht aus verbundenen
rhetorischen und technischen Strategien zur
Strukturierung von Rechenprozessen.
Künstler können diese Strategien
bewusst manipulieren, um die Erfahrungen der
Rezipienten zu schulen.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-mateas.htm
Das
literarische online-journal Word For Word
lädt ein zu nichtlinearer Lektüre und
empfiehlt so, seine Beiträge nicht nur als
autonome Texte zu verstehen. Jonathan Minton
sieht darin eine untergründige "Intention"
hinsichtlich der Textedition (Intention nicht
als Manifestation einer Author-Idee, sondern als
immer präsenter Text-Drift) und untersucht,
wie JavaScript diese Dynamik und den offenbar
unendlichen Drift der Text-Intention
veranschaulichen kann.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-minton.htm
David
Rokeby untersucht Fragen der Sprache und des
Codes aus der Perspective der Programmierung. Er
diskutiert die unterschiedlichen Beziehungen
zwischen Code und Encoder/Decoder in der
Codierung in Computer und menschlicher Sprache
an Beispielen seiner eigene Werke und versteht
den Computer als philosophische Prosthese.
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-rokeby.htm
Wie
engagiert man sich in der Entwicklung
künstlicher Intelligenz (KI) und
reflektiert zugleich deren soziale Effekte?
Traditionell wurde die KI als 'geschlossene
Welt' außerhalb der Kultur gesehen. Phoebe
Sengers zufolge sollten wir heutzutage die
KI als eine in die Kultur 'eingebetteten
Welt' begreifen
http://www.dichtung-digital.org/2003/3-sengers.htm