hg. v. Roberto Simanowski
(Editorial) Digital
Literature. Interview with Noah Wardrip-Fruin
[Englisch] Overboard.
An Example of Ambient Time-Based Poetics in digital
art [Englisch] Konfigurative
Praktiken in Computer- und Videospielen
[Deutsch] "First
Person. New Media as Story, Performance, and Game"
[Englisch] Designschreiben
und Postliterarismus. Mark Amerikas "Filmtext
2.0" [Deutsch] Literatur
im Zeitalter des virtuellen Daseins. Abstract eines
Forschungsprojekts [Deutsch]
Ausgaben
2003: Ausgaben
2002: Ausgaben
2001: Ausgaben
2000: Ausgaben
1999:
6.Jg. / Nr.
32 - ISSN 1617-6901
frühere
Ausgaben
Noah
Wardrip-Fruin ist bekannt als Autor digitaler
Literatur (Impermanence Agent, Talking Cure,
Screen) und als Mitherausgeber zweier
Bücher zu New Media Studies (New Media
Reader, First Person). Roberto Simanowski sprach
mit ihm über verschwindenden,
instrumentalisierten, fixierten und antwortenden
Text, über Text-Games, Wort-Bilder,
kritische Technik-Praxis sowie über die
Zukunft der digitalen Literatur.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Wardrip-Fruin.htm
Overboard
ist ein Beispiel für John Cayleys
'ambient' time-based poetics: Der Text
driftet fortwährend zwischen Les- und
Unlesbarkeit, er sinkt, wie der Mann in ihm, und
kommt erneut an die Oberfläche. John Cayley
beschreibt die Programmierung und Rhetorik
seines Werkes im Detail.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Cayley.htm
Wie
entwickelten sich Computer Games? Wie kann man
das Spiel verändern und seine Regeln
umgehen? Darf man Spiel-Charaktere auf eBay
verkaufen? Können Computerspiele als Mittel
politischer Kommunikation dienen? Julian
Kücklich ist diesen und weiteren Fragen
nachgegangen.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Kuecklich-b.htm
Die
Grundannahme deiser Essaysammlung von New Media
Praktikern und Theoretikern ist, dass Computer
Games ein Beispiel elektronischer Literatur
sind, während andere Formen des
elektronischen Schreibens zunehmend Spielen
ähneln. Julian Kücklich
problematisiert diese Annahme, die alternative
Ansätze ignoriert und nicht aus den Fehlern
lernt, die in anderen Gebieten der New Media
Studies gemacht wurden.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Kuecklich.htm
Wie
unterscheidet sich echte Interaktivität von
scheinbarer, welchen Bedeutung hat dieser
überstrapazierte Begriff, welche Kriterien
der Interaktion gibt es? Elivira Barriga leitet
den Begriff aus den Sozialwissenschaften her,
beleuchtet seine ideologische Funktion in den
partizipatorischen Konzepten der Avantgarde und
diskutiert technisch vermittelte Formen der
Beteiligung in der Medienkunst.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Barriga.htm
Vier
Aufsätze zu klassischen und neuen
Positionen künstlerischer Arbeit mit Medien
im 20. Jahrhundert. U.a.: wie
Avantgardkunst (Readymades) zum
Mainstreamphänomen (Big Brother) verkommt,
wie Interaktivität in den Massenmedien
pervertiert wird, wie Duchamp und Turing an der
universellen Junggesellenmaschine arbeiten.
Viele Beispiele, viele Illustrationen. Eine
wertvollen Fundgrube für Anfänger mit
interessanten Thesen für Insider. Roberto
Simanowski hat das Buch gelesen.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Simanowski-b.htm
Ein
audiovisuelles Ereignis von hoher
Professionalität, das theoretische
Reflexionen über Fragen der Wahrnehmung
remixt. Der einstige Geschichtenerfinder im
Bereich des Fiktionalen wurde zum Datendesigner
und Textverwalter im Bereich einer etwas
angestaubten Theoriedebatte, der, wie Roberto
Simanowski findet, die verspielten bis
kitschigen technischen Effekte nur wenig
helfen.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Simanowski-c.htm
Gilbert
Dietrich bespricht Esther Hunziker NORD
anhand der Aspekte Intermedialität,
Interaktivität und Inszenierung besprochen
und findet, das diese Hyperfiction im ersten
Teil eine spannende Konvergenz von Form und
Inhalt entwickelt, um im zweiten narrativ zum
Erliegen zu kommen und im dritten als
Inszenierung zu verlaufen.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Dietrich.htm
Sind
Benjamins Analyse der Verbindung zwischen
Technologie und kapitalistischer Politik und
Adornos Kritik der "Kulturindustrie" im Hinblick
auf die digitalen Medien noch relevant?
Verschwindet die Verlagsindustrie oder gestaltet
sie sich neu? Wo ist das Geld im Netz? Brauchen
wir eine Literaturtheorie, deren
Interpretationsmethodologie der
Inter-Medialität und Inter-Aktivität
der Literatur im Netz entspricht? Sadhana
Naithani stellt ihr Forschungsprojekt vor.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Naithani.htm
Es gibt
drei Weg, diese interaktive
Video-Tanz-Installation zu erkunden: 1.
Fasziniert sein von der hypnotischen Komposition
aus Bild, Sound und Holzskulpturen, 2. Sich
fragen wie bei so vielen anderen interaktiven
Installationen: So what! 3. Die Grammatik
der Interaktion erkunden und zu abenteuerlichen
Schlüssen kommen.
http://www.dichtung-digital.org/2004/2-Simanowski.htm