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hyperfiction. Hyperliterarisches Lesebuch:
Internet und Literatur
hg. v. Beat Suter und Michael Böhler

Kommentar von Anja Rau

hyperfiction ist eine Sammlung von Beiträgen, fiktional und nicht-fiktional, in Print und auf CD-ROM, zum Symposium "Digitaler Diskurs" im schweizerischen Romainmôtier vom 21. bis zum 24.1. 1999. Inhaltlich bringt dieser Band nicht viel Neues, ist aber, drei Jahre später, als Überblick über die deutsche DigiLit-Szene eine gute Ergänzung zu Klepper/Mayer/Schneck (Hrsg.) Hyperkultur. Diesem hat hyperfiction voraus, dass auf der CD die "Primär"texte gleich mitgeliefert werden. Vor allem diese Kombination von gedrucktem und digitalem Text hat es mir angetan: Ein Buch, das ich mitnehmen, an jedem Ort lesen und nach Belieben markieren kann und eine durchsuchbare CD mit one-click Zugang zu externen Quellen. Die Herausgeber gehen mit der Homepage zum Buch/Projekt auch noch den konsequenten nächsten Schritt.

Ich gebe diesem Buch einen Daumen nach oben.

Beat Suter und Michael Böhler: hyperfiction. Hyperliterarisches Lesebuch: Internet und Literatur. Basel/Frankfurt a.M.: Stroemfeld/Nexus, 1999. 232 S., DM. 39,90


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