Chat Theater
von Tilman Sack
[Deutsch] 253.
U-Bahn-Roman von Geoff Ryman
[Deutsch] Tele-phony
von Lance Shields [Deutsch] Mein
Pixel-Ich Tagebau.de [Deutsch] NULL
ein Schreibprojekt
von Thomas Hettche [Deutsch]
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I aktuell

Kann man das Internet auf die Bühne holen?
Aber welches Internet und vor allem: wieviel davon?
Tilman Sack, Theatermann und leidenschaftlicher
Chatter, hat eine Antwort gefunden. Er inszeniert
doppelt: Zunächst im Chat, wo bestellte
Autoren und unbekannte Laufkundschaft sich
gemeinsam produzieren, dann auf der Bühne, wo
die Essenz jener Plauderei dramaturgisch bearbeitet
ans Publikum gelangt. Kein Dokumentarismus also und
trotzdem irgendwie authentisch, findet Roberto
Simanowski.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-27-Feb

Seven Cars, a
Crash und ein halber Hypertext: Geoff Rymans Roman
beginnt im Internet und funktioniert ebenso als
Buch: 253 Passagiere auf 253 Seiten in je 253
Worten. Das interassante Puzzelbild Londons, dessen
Ende der schlafende Zugführer schreibt.
Roberto Simanowski stellt es vor.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-26-Feb

Der
Untertitel verspricht Technikkritik: "An adventure
over great distance using high technology!" Und
tatsächlich: Nie war Telefonieren so schwer.
Und all das andere Kanalrauschen! Shild bringt in
einer perfekten Wort-Bild-Ton-Installation seine
Botschaft rüber; über das Internet,
über great distance, using high technology -
und braucht dazu unbedingt einen Fehler.Roberto
Simanowski hat ihn gefunden.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-25-Feb

Die kollektive
Suche nach dem Selbst. Der Preisträger des
Arte Liter@turwettberbs, der Tagebau des
Berliner Zimmers, erscheint als Buch.
Roberto Simanowski hat sich die Sache angeschaut
und einleitende Worten gefunden.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/20-Nov

Poeten-Pinnwand
digital. Vom 1.1. bis 31. 12. 1999 lieferten
verschiedene Autoren verschiedene Texte zu
verschiedenen Themen ab, die verschiedentlich
verlinkt wurden. Immer wieder als Paradebeispiel
der Netzliteratur missverstanden und von einem der
geladenen Mitschreiber vorschnell als "Abkehr vom
Glauben an das Internet" angepriesen, kann dieses
literarische Projekt im Netz der
Netzliteratur trotzdem "aus den Windeln" helfen.
Roberto Simanowksi hat sich die Sache
angeschaut.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/30-Sep