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Untitled von Squid
Soup [Deutsch]
Ein navigierbarer
3-D-Raum aus durchsichtigen Text-Wänden. Dazu eine Soundschleife.
Einige Männer murmeln immer wieder was von generic drugs, und wenn
man auf die Buchstaben klickt, erscheinen klingende Buchstaben. Ihr
Ziel ist "A feeling of being somewhere". Das haben Squid S o u p
unbedingt erreicht. Ein suggestives Beispiel der "Ästhetik des
Sinnlichen".
http://www.dichtung-digital.com/2001/09/26-Simanowski
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Redridinghood von
Donna Leishman [Deutsch]
Ihr Gesicht ist
voller Trotz, ihr Gang zur Großmutter ebenso: diese Person ist
zweifellos nicht erst auf dem Weg zu einem Problem, sie hat schon eins.
Der Wolf als Frontbild ihres Tagebuchs, der Engel, der
vorüberzieht. Am Ende kehrt sich das Fressen um und könnte
zur Wiedergeburt verhelfen. Rotkäppchen als feministische
Flash-Animation, in einer Ästhetik harter Schnitte, die nicht frei
von Kitsch bleibt. Roberto Simanowski hat den Details nachgespürt.
http://www.dichtung-digital.com/2001/08/11-Simanowski
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I concrete myself in a
oscillating world von Frank Richter [Deutsch]
Die
Wettbewerbsfrage "Wer bin ich heute? Was werden wir morgen tun?"
beantwortet Richter, indem er ein Selbstportrait der Bearbeitung durch
Flash, JavaScripts und dynamische Layer aussetzt. Das erbringt
interessante Effekte einer dekonstruktivistischen Fotofilosofie. Cindy
Sherman würde, könnte sie programmieren, vielleicht etwas
ähnliches machen. Aber sie würde wohl die Fallen der
Wiederholung vermeiden und die Fotos stärker mit den Texten
verbinden, meint Roberto Simanowski.
http://www.dichtung-digital.com/2001/06/25-Simanowski
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These Waves of Girls von
Caitlin Fisher [Deutsch]
Der Preisträger des ELO Award 2001. Die Jury entschied sich gegen
die weit radikaler mit dem neuen Medium arbeitenden Mitbewerber
für ein recht harmlos erzählende Werk. Wegen der
multimedialen Verpackung? Wegen des strukturadäquaten Sujets des
Erinnerns? Wegen des publikumswirksamen Thema der lesbischen
Identität? Oder einfach wegen der vergleichwseise eingängigen
Erzählweise? Roberto Simanowski stellt Fishers Werk vor und
erkundet Sinn und Wesen der Verlinkung, der Bild-Text-Bezüge sowie
die Maßstäben des Designs.
http://www.dichtung-digital.de/2001/06/20-Simanowski
Web/Fiction/Design - Ein
kurzer Beta-Test [Deutsch/Englisch]
Das Werk lädt
zu langsam, greift auf veraltete Techniken zurück, ist
nachlässig programmiert, trägt das Design eines optischen
Overkills und behandelt auch sein Thema anachronistisch und an den
Möglichkeiten des Mediums vorbei. Anja Raus Kritik ist technisch
und thematisch wohlinformiert.
http://www.dichtung-digital.com/2001/10/31-Rau
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