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Machine-Mannerism
and narrativ patterns. Eckard Kruse's
Text-O-Mat
[German]
Texte aus der Maschine ist ein alter Traum. Was im
Barock auf kleinliche Kombinationsspiele hinauslief
und mit dem Cut-up-Verfahren schon
Literaturgeschichte machte, erhält durch den
Computer einen ungeheuren Schwung. Als Poesie
gewinnt sowas sogar Preise. Funktionieren
grammatisch richtige, semantisch sinnlose Texte
auch als Prosa? Kruses Text-O-Mat beantwortet die
Frage, indem er ihr ausweicht. Statt maschinell
erstellter Texte finden wir gebastelte Vorlagen mit
kleinen Variationen. Schemaliteratur, die aus ganz
unerwarteter Richtung zur harten Nuss wird, in die
auch Italo Calvino, Oscar Wilde und Novalis
verwickelt sind.
http://www.dichtung-digital.org/2003/1-simanowski-c.htm
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Texte, Scripts
& Codes
[Deutsch]
Eine Sammlung
auf Xcult zeigt Arbeiten mit Texten, Sprache
und Typographie seit 1996: Von den
verräterischen TV-Plots mit unscharfen Bildern
über die ebenso manipulative
Bild-Text-Zuordnung und die bebende Beschreibung
eines Erdbebens bis zum ungewollten Einsatz der
Suchmaschine und einem technologiekritischen Essay,
das dem Reiz technischer Effekte unterliegt. Viel
Botschaft, viel Medienkritik, und am Ende doch die
Frage nach dem L'art pour l'art im Zeichen des
Codes.
http://www.dichtung-digital.org/2003/1-simanowski-b.htm
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Esther Hunzikers
Projekt-Galerie "un focus"
[Deutsch]
Esther
Hunzikers Projekt un focus ist eine Galerie
der Experimente mit digitaler Rhetorik. Vom
Schiffsbruch, bei dem sich der Zuschauer selbst im
Boot befindet, über das hingehalten-entrissene
Bild der Kämpfenden und der Liebenden bis zu
den Mouseover-Sound-Effekten, die einen nicht in
Panik versetzen sollen. Am Anfang aber steht das
Palimpsest, das nicht vergisst.
http://www.dichtung-digital.com/2002/05-10-Simanowski.htm
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Simon Biggs'
"Great Wall of China" [Deutsch]
Die Wörter
aus Kafkas unvollendeter Erzählung "Beim Bau
der Chinesischen Mauer" bilden die Database, aus
der Biggs Text-Maschine syntaktisch richtige und
semantisch unsinnige Sätze erzeugt. Der User
ist darin verwickelt, denn nur sein Input
stößt die Maschine an. Aber was soll man
damit? Zum Beispiel den Spuren nachgehen, die Kafka
und Biggs gelegt haben: Der Bote, dessen Message
nie ankommt, dessen Ausbleiben aber allgemein
bekannt ist. Der Babeltum, der dem Mauerbau folgen
sollte. Der unendliche Signifikationsprozess, die
Lektüre als autobiographischer Akt und die
Rückkehr der Gesellschaft ins Subjekt...
http://www.dichtung-digital.com/2002/04-20-Simanowski.htm
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Max Payne
[Deutsch]
Die
spektakulären Realitätseffekte des 2001
erschienenen und in Deutschland sofort indizierten
Computerspiels Max Payne werden beispielhaft
mit den Effekten in Actionfilmen verglichen. Randi
Gunzenhäuser begibt sich dabei auf die Suche
nach den Darstellungs- und Wahrnehmungsregeln in
Actionfilmen und -spielen und nach den
Möglichkeiten, sie als Teil komplexer
Identifikations- und Subjektivierungsprozesse zu
lesen. Mittels Ästhetik des Erhabenen und
Schönen bringt sie geschlechtsspezifische
Machtverhältnisse zur Sprache und stellt
einige Thesen zu Anordnungen von Raum, Zeit und
Körpern im Action-Computerspielgenre vor.
http://www.dichtung-digital.com/2002/03-22-Gunzenhaeuser.htm
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