Digitale Literatur:
Definition und Typologie
-Das digitale
Alphabet der Bits und Bytes ist immer die erste Ebene
der Darstellung, auf der die Sprachen der Buchstaben, Bilder
und Töne aufbauen.
-Der Begriff >Digitale Literatur< bezeichnet somit die
Existenzvoraussetzung seines Gegenstandes, er impliziert
zugleich, daß unter Literatur hier nicht mehr allein
Text verstanden wird.
-Die digitale Literatur läßt sich in 5 Typen
unterteilen:
- Texte, die linear
strukturiert und traditionell verfaßt sind und
nicht auf die digitale Existenzweise angewiesen sind
(uneigentliche digitale Literatrur).
- Texte, die linear
angeordnet sind, die ihre Entstehung aber den
Möglichkeiten der Kommunikation im digitalen Medium
verdanken (kollaborativ verfaßte
Texte).
- Texte, die ebenfalls
linear angeordnet sind, die aber sowohl hinsichtlich der
Produktion wie der Rezeption auf die
Interaktionsmöglichkeiten des Netzes angewiesen sind
(MUDs, MOOs, Chatgroups).
- Texte, die eine
nichtlineare Struktur aufweisen (Hypertexte bzw.
Hyperfiction)
- Texte, die mit Bild-,
Ton- und Videoelementen versetzt sind, entweder in
linearer oder in nichtlinearer Form (Hypermedia bzw.
ebenfalls Hypertext).
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