"Was
hat man dir du armes Kind, getan'' Über
Literatur aus dem
Rechner
von Peter Gendolla [Deutsch] McDonald's
of Education Oder: Technologie einer
konstruktivistischen Weltsicht? Hypertext im
Sprach- und
Literaturunterricht
von Roberto Simanowski [Deutsch] Die
Ordnung des Erinnerns. Kollektives Gedächtnis
und digitale
Präsentation
von Roberto Simanowski [Deutsch] Himmel
& Hölle. Cyberspace - Realität
im 21.
Jahrhundert
von Roberto Simanowski [Deutsch] Kritische
Ergänzungen zur Diskussion um das Genre
literarischer
Hypertexte
von Philipp Löser
[Deutsch]
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I 2
I +
I aktuell
Peter Gendolla
berichtet über die Poetikmaschinen und deren
Semantik des Zufalls, die eine Semantik der
Befreiung von Ordnung und Sinn ist, zeigt an
Goethes berühmten Mignon-Lied, wie sich
tiefgründige, ergreifende Lyrik von kecken
Demontagen als Markoff-Kette unterscheidet und wie
prinzipiell verschieden offenes Erzählen und
unendliches Zählen
bleibt.
>>>Abstract
// http://www.dichtung-digital.de/2000/Gendolla/21-Jan
Roberto
Simanowski analysiert die amerikanische Diskussion
zu Hypertext und Education, untersucht die
multi-lineare Präsentationsstruktur des
Hypertextes als Beitrag zu einer
konstruktivistischen Pädagodik, unternimmt
einen Exkurs zur Erziehungslehre des
'Hypertext-Vorläufers' Jean Paul, stellt
verschiedene Hypertext-Projekte vor und skizziert
die Nutzung einer einfachen Website im
Unterricht.
>>>Abstract
// http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/10-Jan
Roberto
Simanowski erörtert Aspekte der
Daten-Archivierung, des kollektiven
Gedächtnisses und der Präsentation im
Internet, untersucht zwei Schreibprojekte zum
kollektiven Gedächtnis und vermutet, dass es
in den Erinnerungsprojekten v.a. ums Vergessen
geht.
>>>Abstract
// http://www.dichtung-digital.de/Simanowski/30-Dez-99
Roberto
Simanowskis Essay ist, rechtzeitig zur
Jahrhundertwende, ein Beitrag, der schon vor
einiger Zeit nach den Aussichten der Virtuellen
Realität fragte und die Pros und Contras zu
Bilderflut, Cybersex, Identitätsspiel,
Simulation usw. abwog. Der historische Blick auf
die Lesesuchtdiskussion um 1800 zeigt die
Kontinuitäten der Mediendebatte, der Exkurs zu
Pascal und der Frühromantik die
Kontinuität der Zerstreuungssucht. Die Chance
der alten Medien wird darin gesehen, ihren
Nachfolger als ihren letzten großen
Gegenstand zu
ergreifen.
>>>Abstract
// http://www.dichtung-digital.de/Simanowski/18-Dez-99
Philipp
Löser erklärt, warum Hypertexte zur
Selbstreferentialität neigen und sich zum
Projektionsraum für Utopien und Antiutopien
eignen, warum sie geschichtslos, apolitisch und
sozial gefährlich sind und warum die Rede von
der Befreiung des Lesers durch die
Nichtlinearität des Tetxes ein
Trugschluß ist. Ein scharfsinniger advocatus
diaboli, dem viele Stimmen des Widerspruchs zu
wünschen sind.
>>>Abstract
// http://www.dichtung-digital.de/Autoren/Loeser/30-Nov-99