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Virtual Textuality oder: Vom parodistischen Ende der Fußnote im Hypertext von Bernhard Dotzler [Deutsch]
Dotzler vermutet im Hyperlink die Parodie auf die Fußnote, erwartet eine Literaturwissenschaft digitaler Prozesse v.a. als Analyse des "Literate Programming" und annonciert den Wandel der Literatur vom Medium wider den Tod zum Eingedenken des eigenen Todes.
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Interaktivität als kritische Kategorie der Netzliteratur von Gesine Leonore Schiewer [Deutsch]
Schiewer untersucht den Begriff der Interaktivität und erörtert sein medienspezifisches Potential mit Blick auf kunsthistorische und wissenssoziologische Konzeptionen.
http://www.dichtung-digital.de/Forum-Kassel-Okt-00/Schiewer

Die unsichtbare Geschichte: Thesen zum Wesen der Netzliteratur von Christiane Heibach [Deutsch]
Heibach bestimmt "Netzliteratur" aus der spezifischen Struktur des Internets heraus und koppelt ihre 10 Thesen jeweils an konkrete Beispiele. Die festgestellten Haupttendenzen digitaler Kommunikation in künstlerischer Absicht sind Vernetzung und Transformation.
http://www.dichtung-digital.de/Forum-Kassel-Okt-00/Heibach

Selbstreferentialität in Computer-Spielen von Susana Pajares Tosca [Deutsch]
Tosca orientiert die Ästhetik digitaler Medien auf Computerspiele als hybride digitale Form, in der das klassische Spiel und die Literatur zusammenkommen, und berichtet von einem Projekt über Computerspieler, das deren Selbstkonzepte als Akteure in einer qualitativen Umfrage erforschte.
http://www.dichtung-digital.de/Forum-Kassel-Okt-00/Tosca

Inter(-Text, -Aktion, -Net) Kollaborative Text- und Theorieproduktion in digitalen Diskursen von Heiko Idensen [Deutsch]
Aus der Werkstatt zweier kollaborativer Schreibprojekte schreibt und linkt Idensen über/zu Utopien, Abgründen und Möglichkeiten des Schreibens im Netz. Die These: Netztexte sind ein offenes Interface für kulturelle, soziale und ökonomische Austauschprozesse, wobei die kulturellen Kodes nicht mehr nur als etablierte Techniken von Macht und Herrschaft erscheinen, sondern entwendet und umprogrammiert werden können.
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Interactive Fiction und Software-Narration von Roberto Simanowski [Deutsch]
Immer noch und immer wieder stellt sich die Frage nach der Begrifflichkeit und nach der Bewertung digitaler Literatur. Roberto Simanowski geht von Richard Ziegfelds Artikel Interactive Fiction: A New Literary Genre? von 1989 aus, diskutiert die vielen Begriffe, die seitdem in Umlauf gekommen sind, und erörtert die Aspekte einer wissenschaftlich reflektierten Kritik des Gegenstandes.
http://www.dichtung-digital.de/2000/Simanowski/29-Nov