|
|
www.dichtung-digital.de/Theorie
-
I
7
I +
I
aktuell
|
Zur
Ästhetik der Lüge. Gefälschte
Websites und Hochstapler von Roberto Simanowski
[Deutsch]
Während im
Literaturbetrieb das Ende der genauso apolitischen
wie selbstinszenatorischen Popkultur ausgerufen
wird, gibt es im Internet einen Polit-Pop, der mit
bösen Mitteln gute Werke tut. Da werden
Websites gefälscht, da werden Falschmeldungen
in Umlauf gebracht, da geben sich Künstler als
Politiker aus. Aber die Inszenierung ist nicht
Selbstzweck. Die Hochstapelei erfolgt im Dienste
der Aufklärung und dient der Vermittluing von
Medienkompetenz. Es geht um die Erziehung zum
Misstrauen. Die Reservierung der richtigen Domain
ist oft der Anfang.
http://www.dichtung-digital.de/2001/07/17-Simanowski
|
|
Writing With the
Code - a Digital Poetics von Søren Pold
[Englisch]
Der Leser als Objekt des Object Oriented
Programming, das sein Lesen liest. Was in
kommerziellen Websites normal ist, kann auch in
digitaler Narration eingesetzt werden. Polds
Artikel handelt von einer Poetik der Objekte und
ihrer Interaktion, von den Dingen hinter Link und
Interface (Etoys Hijacking, Jodis dekonstruktive
Browser). Die Schlussfolgerung: digitale
Literatur zielt auf die Interpretation des Codes,
auf seine Sichtbarmachung und die Demonstration
seiner Bedeutung: Digitale Literatur ist somit "a
critical investigation into the computer".
http://www.dichtung-digital.com/2001/07/15-Pold
|
|
Discourse Timer
Towards Temporally Dynamic Texts von Eskelinen
und Koskimaa [Englisch]
Von der
Räumlichkeit des Hypertext zur Zeitlichkeit
des Cybertext - Prolegomena einer erweiterten
Poetik digitaler Narration. Markku Eskelinen und
Raine Koskimaa gehen über das klassische
Link-Konzept hinaus und entwickeln eine Rhetorik
der TDHTML (temporally dynamic HTML). Ihr Beitrag
beschreibt die Möglichkeiten komplexer
zeitlicher Manipulationen digitaler Texte und
stellt das entsprechende Programm Discourse
Timer vor.
http://www.dichtung-digital.de/2001/05/29-Esk-Kosk
|
|
Digitale
Literatur? Links für Eilige von Roberto
Simanowski [Deutsch]
Ein neuer
Wettbewerb zur digitalen Literatur ist
ausgeschrieben. Zwei Vertreter der alten und der
neuen Medien - DTV und T-Online - suchen nach
preiswürdigen Beiträgen. Anlass genug,
einmal prägnante Antworten auf all die Fragen
(nach Begriff, Definition, Merkmalen, Typen,
Bewertungskriterien usw.) zu geben. Roberto
Simanowski tut dies mit der Kürze des
Hypertexts.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Simanowski-31-Maerz
|
|
Literarischer
Hypertext. Abschied vom Goldenen Zeitalter von
Robert Coover
[Deutsch]
Noch so unbekannt und schon vorbei? "Was neue,
ernstzunehmende Literatur betrifft, so ist das Web
nicht sehr fürsorglich gewesen. Es neigt dazu,
ein lautes, ruheloses, opportunistisches, vom
E-Kommerz bestimmtes, chaotisches, von
Gelegenheitsschreibern, Straßenhändlern
und Hochstaplern dominiertes Reich zu sein, in dem
die stille Stimme der Literatur nicht leicht
gehört werden kann oder, wenn sie
zufällig gehört wird, nicht länger
beachtet wird als für ein, zwei Momente.
Literatur ist vermittelnd und das Netz ist
zerrissen von endlosem Hype und Geschwätz."
Robert Coovers wichtiger Essay nun in deutscher
Übersetzung.
http://www.dichtung-digital.de/2001/Coover-01-Feb
|
|
Der versteckte
Text: Aspekte digitaler Bilder von Roberto
Simanowski [Deutsch]
Der Beitrag
diskutiert an Schreibers Epos der Maschine
und an Hupperts Bildanimationen die "doppelte
Tiefeninformation" des digitalen Bildes und deren
Rolle innerhalb der primären und
sekundären Signifikation und fragt nach einer
"Hermeneutik des versteckten Textes" und der damit
installierten Interaktion.
http://www.dichtung-digital.de/Forum-Kassel-Okt-00/Simanowski
|
|
|