Christine
Böhler ISBN
3-85486-103-6 Was hat
Literatur mit Technologie, Kunst mit New
Economy zu tun? Welche Chancen und
Gefahren bringt der digitale
Literaturbetrieb für Leser, Autoren
und Verleger? Wie verhält sich der
Printbereich zu den Neuen Medien? Wer sind
die neuen Player und wie präsentieren
sich erzählerische Formen und
Strukturen überhaupt im Netz?
Der mit
dem Netz entstehende digitale
Literaturbetrieb bringt entscheidende
Veränderungen gegenüber
traditioneller Textherstellung und
-verbreitung mit sich. Von
Möglichkeiten multipler oder anonymer
Autorschaften über neue
Absatzstrategien von Verlagen,
Buchhändlern und Autoren bis hin zu
den Chancen und Gefahren für die
Literaturproduktion abseits globaler
Bestseller-Charts reicht das Spektrum
aktueller Fragen und Entwicklungen, auf
die Christine Böhler
eingeht. Inhalt: Das World
Wide Web 3
Literatur im Netz. Projekte,
Hintergründe, Strukturen und Verlage im
Internet
Triton Verlag 2001, 160 S., Br., 33,00
DM
Zum Inhalt 6
Alles kann mit allem verknüpft
werden. Hypertext als literarische Form
9
Hypertext, Literatur im Netz und Verlage:
Gespräch mit Kathrin Röggla
16
Literatur im Netz / Netzliteratur 20
NULL Spannung? Gespräch mit Thomas
Hettche 26
Kommunikationsräume und
Identitätsspiele: MUDs + MOOs 29
Inszenierungen und Leseweisen: Chat mit
Nika Bertram 33
Wissen ist Macht. Die
Informationsgesellschaft 38
Fact is Fiction: Culture Jamming 45
Strategien 1: Mark Amerika und der
Mehrwert der Medien 46
Strategien 2: Luther Blissett, wu-ming
47
Strategien 3: RTMark 48
Strategien 4: Gespräch mit
Ubermorgen.com 50
Do-it-yourself Minimedia,
Middlemedia, Massmedia 54
Das literarische Börsenspiel:
Mailinterview mit Literaturbörse.com
58
Im Netz verlegt. Content Business 61
Print it yourself Manage yourself!
Print on Demand + publizieren im Netz
67
Das elektronische Buch 71
Das elektronische Taschenbuch: Ein Besuch
bei Jean-Pierre Arbon 75
Der digitale Literaturbetrieb: 10 Thesen
zum Schluss 78
Materialien 78
Adressen im Netz 79
Literaturverzeichnis 88